Wir sind gegen-gerade-jetzt
An dieser Stelle bekennen wir Farbe und sagen warum wir uns auf der Mitgliederversammlung des KSC am 06.11.2009 für einen NEUANFANG entscheiden werden!

Tom Beck
Jahrgang 1963, Diplom-Designer, Vereinsrat und Beisitzer im Supporters-Vorstand
Die Gegengerade – Wir sind das Original.
Ich habe 2001 das Logo Gegengerade Karlsruhe entworfen,in verschiedenen Versionen gestaltet und allen KSC-Fans als unser gemeinsames “Kurvenlogo” zur freien Verfügung gestellt.
Seither wird es gerne auf einer Vielzahl von gedruckten oder selbstgemalten Fahnen,Schals, Aufklebern etc. verwendet und ist in allen Drucksachen unserer Szene (Phönix aus der Asche, ab Ausgabe 7/8, vielen Blockschriften seit 2001 oder aktuell im ( Supporters-Magazin Nr.1, 2009 zu finden.
Das Logo ist eingetragen unter Supporters Karlsruhe 1986 e.V.
Es ehrt uns zwar, dass dieses Emblem selbst in Griechenland schon kopiert
wird, aber gerade dieses Logo ist eben kein Freiwild, sondern es ist das Symbol
einer ganzen Fankurve, der GEGENGERADE KARLSRUHE.
Wir bitten die Ultras von Aris Saloniki, besonders die Gruppe Super 3, dies zu respektieren.



Angelika Jacob
Jahrgang 1976, Bauingenieurin, Mitgliedschaften: beim WWW seit 2001, bei den Supporters seit Frühjahr 2003 (im Vorstand von 2004 bis 2009), beim KSC 2006 und dann wieder ab dem 01.07.2008.
Stillstand ist Rückschritt
Im Mai 2007 war die Welt in Karlsruhe mehr als in Ordnung. Der KSC war nach 9 Jahren endlich wieder da! Und wie! Mit schönstem Offensivfußball wurde die 2. Liga dominiert und der Aufstieg des KSC wurde nur durch eine klitzekleine Kleinigkeit überschattet (die Meisterschaft unseres Nachbarn). Alles schien perfekt.
Doch dann begannen die Fehler. Der Trainer stellte die Mannschaftsaufstellung um. Anstatt Tore zu schießen war jetzt die Devise: keine mehr bekommen. Gut, Ede ist jetzt weg und es besteht wieder Hoffnung. Hoffnung auf eine Offensive, die den Namen auch verdient. Deshalb werde ich Beckers Fehler nicht mehr aufzählen.
Menschlich finde ich den Verlust sehr schade, denn in den Interviews kam er immer sehr symbadisch rüber, aber für Sympathie gibt es im Fußball keine Punkte. Leider.
Wenn man ihm einen kaufmännischen Geschäftsführer zur Seite stellen würde, könnte er sich auf das Sportliche konzentrieren. Die One-Man-Show darf es auf jeden Fall nicht mehr geben. Zu schlecht finde ich seinen Arbeitsnachweis in den anderen Bereichen. Neue Sponsoren laufen einem nicht zu und die alten muss man pfleglich behandeln. Vor allem in Zeiten der Wirtschaftskrise und wenn das Geld knapp ist.
Kommen wir zum Präsidium. Vor einem Jahr wurde eine Satzungsänderung rückgängig gemacht. Die Amtszeit des Präsidiums war aus gutem Grund durch die Mitgliederversammlung beschränkt worden. Doch im Erfolg vergessen viele die Vergangenheit. Natürlich haben Raase und Co. den Verein wieder in ruhigere Fahrwasser gebracht und trotz weniger Mittel den Verein in der Zweiten Liga jedes Jahr weiter konsolidiert und letztendlich sogar den Aufstieg möglich gemacht. Aber in der Ersten Liga hätte man Mut beweisen und mit dem Boot “KSC” einen neuen Kurs einschlagen müssen. Dies wurde jedoch versäumt. Aus Angst? Aus Überforderung? Aus falscher Demut? Ich weiß es nicht. Fakt ist, der KSC ist wieder da, wo er vor zwei Jahren herkam und steht nicht wirklich besser da als damals. Es wurde aus unserem furiosen Aufstieg und den positiven Schlagzeilen, die damit verbunden waren, NULL Kapital geschlagen. Einfach alles verpufft in der Behäbigkeit des Präsidiums.
Stillstand ist eben der Tod jeglichen Fortschritts.
Deshalb wünsche ich mir für die MGV neue Leute im Verein. Leute, die Visionen und Mut haben, die Konzepte mitbringen und die sich vor allem der Wichtigkeit unserer Sponsoren bewusst sind. Leute, die wissen, dass diese gerne mal gehätschelt werden möchten. Es steht ihnen auch zu, sie geben uns ja schließlich auch ihr Geld.

Lars Weber
Jahrgang 1972, Anwendungsentwickler
Mitglied bei: KSC, Supporters, Fan-Club World Wide Wave (Gründungsmitglied), Blau Weiss statt Braun e.V. (ehemaliges Vorstandsmitglied)
Ich bin KSC-Fan seit ich denken kann, seit 1986 habe ich eine Dauerkarte, seit dem Abstieg 1998 bin ich Mitglied im Verein. In dieser Zeit gab es häufiger Situationen, in denen man um das Überleben des Vereins oder auch nur um den sportlichen Klassenerhalt kämpfen musste. Aber zu diesen Zeiten hat man wenigstens gekämpft. Zur Zeit habe ich das Gefühl, man taumelt einem immer weiter gehenden Niedergang entgegen, ohne etwas dagegen tun zu wollen. Im Gegenteil, es wird die Parole “Weiter so!” ausgegeben.
Von den viel zitierten Altlasten wurde bisher keine zur Zufriedenheit gelöst. Zusätzlich wird noch mit Herrn Kölmel ein Rechtsstreit angezettelt, der mit ziemlicher Sicherheit verloren geht, anstatt hier die kurzzeitig vorhandenen Möglichkeiten zur gütlichen Einigung zu nutzen. Hier die Rückstellungen aus einbehaltenen Geldern, für die eine vertragliche Verpflichtung besteht, als Erfolg zu verkaufen, ist reine Augenwischerei.
Insgesamt ist das verbesserte Finanzergebnis allein auf TV-Gelder und Zuschauer- und Merchandising-Einnahmen in der 1. Liga zurückzuführen, also rein dem vorübergehenden sportlichen Erfolg geschuldet. Die Chance auch strukturelle Verbesserungen anzustoßen wurde vertan.
Beim Versuch, das Marketing zu verbessern (obwohl nach Aussage des Präsidenten da angeblich gar nicht mehr geht), wird jetzt ein Mann ins Boot geholt, der neben einiger anderer Marketingsünden auch maßgeblich an der Erarbeitung des jetzt so bekämpften Kölmelvertrags beteiligt war und somit an schlimmste Zeiten um die Jahrtausendwende erinnert.
Sicher gab es Zeiten, als die ruhige Arbeit dieses Präsidiums für die finanzielle Konsolidierung richtig und gut war. Aber mittlerweile ist aus der Ruhe eine Starre geworden und der KSC braucht Menschen, die etwas bewegen wollen und den Verein nach vorne bringen.
Insgesamt hat man das Gefühl, dass man sich auf allen Ebenen des Vereins mehr auf den Faktor Glück und Anspruchsdenken verlässt, anstatt strukturell und zielgerichtet für den Erfolg, sei es den sportlichen oder den wirtschaftlichen, zu arbeiten.
All diese Punkte bringen mich zu dem Schluss: Wir brauchen neue Leute auf allen Positionen. Leute mit Visionen und schlüssigen Konzepten. Mit den derzeitigen Amtsinhabern brauchen wir viel Glück um sportlich und finanziell wieder nach oben zu kommen.
NEUANFANG JETZT!
Lars Zuckschwerdt
22 Jahre, Student DHBW Karlsruhe Wirtschaftsinformatik, Dauerkarte im A4 seit 2008, Supporters-Mitglied
“Wir schreiben den 31. Juli 2009. Die Tatsache, abgestiegen zu sein, habe ich weitestgehend verdaut. Was ich nicht verdaut habe und auch nie verdauen werde, ist, dass dieser Abstieg der unnötigste in der Geschichte meines Karlsruher SCs war. Die mangelhafte Transferpolitik unseres Managers, die Unfähigkeit in Bereichen Ticketing, Marketing und Stadion und die Sturheit unseres Trainers haben dazu geführt, dass wir trotz eines Sieges gegen Herta BSC Berlin abgestiegen sind. Dieser Abstieg und die daraus resultierende Mittellosigkeit haben wir allein dem Management und dem Vorstand zu verdanken. Lange Wochen habe ich mich zurück gehalten, doch nach den Vorkommnissen der letzten Monate muss auch ich mich auf die Seite der Kritiker schlagen. Hiermit fordere auch ich den Manager Rolf Dohmen auf, den Lizenzkadertrainer Edmund Becker freizustellen. Des Weiteren fordere ich den Vorstand des Karlsruher SC auf, Manager Rolf Dohmen vorzeitig zu beurlauben und darauf hin den eigenen Rücktritt bekannt zu geben! Für einen Neuanfang, Für einen erfolgreichen Karlsruher SC in Deutschlands Fußball-Oberhaus! Macht den Weg frei für einen Neuanfang, viel zu lange habt ihr unbeobachtet euer Ding drehen können! Jetzt ist Schluss! Ich unterstütze ‘Gegen – Gerade – Jetzt’ aus Überzeugung und Liebe zu meinem Verein und bin gegen das sich aktuell im Amt befindliche Präsidium!”

Jakob Wetzler
39 Jahre, Lagerarbeiter,ledig, erstes Spiel im Wildpark 1982, seit 1986 Stammgast, Supporters-Mitglied, KSC-Mitglied seit 2008
Ich bin schon seit über 20 Jahren Stammgast im Wildpark, aber eine Situation, wie sie sich gerade ergibt, ist für mich ohne Beispiel.
Ein Geschäftsstellenleiter – nein, ich nenne ihn nicht Manager, denn auch dazu gehört weit mehr -, der finanzielle Weitsicht vor allem in jüngster Zeit nahezu komplett vermissen lässt. Da werden Verträge abgeschlossen, die im Abstiegsfall nicht eingehalten werden können. Stattdessen werden die betroffenen Spieler zum Teil aus der Mannschaft gemobbt.
Kritiker werden in Bausch und Bogen als “sogenannte Fans” oder gleich mal als gewaltbereit abqualifiziert.
Die Außendarstellung in Interviews war schlicht erschreckend.
Die Stadionverbots-Problematik lasse ich mal außen vor, darüber weiß ich zuwenig, nur, dass sie besteht.
Zu allem Überfluss hat man sich schon zu Anfang der Saison vom Leistungs- und Verantwortungsprinzip komplett verabschiedet und dem sportlichen Leiter eine uneingeschränkte Jobgarantie ausgestellt.
Die Krönung des Ganzen: Die wichtigste Phase der Saison – Zusammenstellung des neuen Kaders, speziell im aktuellen Fall sogar noch wichtiger als sonst – verbrachte er im Urlaub.
Mein Fazit:
Inkompetenz und Überforderung auf allen Ebenen.
Es wird nur verwaltet, und nicht mal das bekommen sie zufriedenstellend hin. Von Gestaltung ganz zu schweigen.”

Sebastian Silió
Jahrgang 1963, verheiratet, 2 Kinder, Dipl. Vw-Wiss., selbständig als Reiseveranstalter mit Schwerpunkt “südliches Afrika”
Erstes Spiel im WP irgendwann Ende der 70er Jahre. Vereinsmitglied seit dem Abstieg ‘98, Supporter Mitglied seit ‘09
“Ich sehe das derzeitige Präsidium seit etwa 2 Jahren am Ende seiner Möglichkeiten angelangt.
Bei Herrn Dohmen sehe ich kritisch, daß er zu geringer Kontrolle unterworfen ist und mir zumindest im letzten Jahr aufgrund seiner vielfachen Aufgaben überfordert schien.
Dies wiederum fällt auf das Präsidium zurück, welches versprach dies durch Einstellung eines kaufmännischen Geschäftsführers zu ändern.
Auf den Trainerposten kann man als Mitglied nur indirekt Einfluß üben, sei es durch Meinungsäußerung im Stadion oder durch das von uns gewählte Präsidium.
Grundsätzlich halte ich hier eine gewisse Distanz für sinnvoll; was aber seit 18 Monaten im sportlichen Bereich zu sehen ist schreit nach Veränderungen.
Lange Zeit war ich der Meinung, daß Herr Becker fachlich und persönlich in der Lage sei, entsprechende Anpassungen vorzunehmen. Dies war ein Irrtum und auch seitens des Managements und Präsidiums wurde kein Handlungsbedarf gesehen. Im Gegenteil, man teilte zwei mal einen Freifahrschein in Liga 2 aus.
In Liga 2 bin ich bereit ein paar Spiele ins Land gehen zu lassen und hoffe noch immer auf mehr Flexibilität und Esprit im sportlichen Bereich. Optimistisch bin ich aber nicht.
Ein Neuanfang ist erforderlich um die seit Jahren offenen Baustellen abschließend zu bearbeiten, das neue Stadion voran zu bringen, wieder Glaubwürdigkeit gegenüber Sponsoren zu gewinnen und für gesunde Reibungswärme im Verein zu sorgen. In der bestehenden Harmonie innerhalb der “Fünferbande” kam es zu keinen konstruktiven Prozessen.
Auf der MGV würde ich es auch begrüßen wenn es satzungsmäßig zu einer Stärkung des VWR hinsichtlich seiner Kontroll- und Sanktionsmöglichkeiten käme. Dies gilt auch bezüglich der Kontrolle des Managements durch das Präsidium.”

Dennis Paluschka
19 Jahre, Abiturient und FSJler bei den HWK, glücklich vergeben, seit Mitte der 90er im Wildpark, Supporters-Mitglied seit 2008, Vereins-Mitglied seit 2009
„Seit Monaten, nein, nun schon seit fast 2 Jahren muss ich mit ansehen wie es mit unserem KSC bergab geht. Spiele wie gegen Wehen werden einfach her geschenkt, ein Haufen Kohle einfach aus dem Fenster geworfen. Und wer Kritik übt, wird als Krawallmacher und undankbar abgestempelt. Das kann nicht sein.
Deshalb: NEIN zu Antifußball unter Becker und NEIN zur Misswirtschaft unter Dohmen und dem gegenwärtigen Vorstand!!!
NEIN zum Vorstand bei der MGV im Oktober.
Ich will wieder Fußball sowie Leidenschaft und Mut im Wildpark sehen. Deshalb habe ich meine ersten Spiele besucht und nicht (nur) aufgrund der geographischen Nähe.
Denn der KSC ist mir eine Herzensangelegenheit und die lasse ich mir nicht kaputt machen;
VON NIEMANDEM
WIE EIN TRAUM, DER NIE VERGEHT…“

Torsten Leuther
31 Jahre, verheiratet, Anlagenbediener aus Brohl-Lützing in der Eifel, KSC-Fan seit “Valencia 93″, Supporters-Mitglied
“Sofern es meine Zeit zulässt fahre ich die 250 km einfach in den Wildpark. Auch in den Jahren als es nicht so gut lief und der KSC immer gegen den Abstieg kämpfte, habe ich das gerne und oft gemacht. Aber was in den letzten 1,5 Jahren beim KSC abgeht ist unfassbar und hat mir die Lust an den Spielen genommen. Nach einer Hinrunde in der 1. Liga, die zu 90% nur durch die Euphorie und einer Welle der Begeisterung super verlaufen war, wurde es im Winter und in der Rückrunde doch schon sichtbar, dass der KSC ein Sturmproblem hat. Man hat es dann versäumt nach schwacher Rückrunde im Sommer auf der Position nachzulegen. Was dann kam, war ein derber Schlag ins KSC Herz! Dem Trainer wurde am 7. Spieltag schon eine Jobsicherung zugesagt, außerdem wurden Spieler im Winter verpflichtet bzw. ausgeliehen die einfach nicht helfen konnten oder eben gar nicht erst eingesetzt wurden. Dann kam der unsinnigste Abstieg aller Zeiten!
Junge Spieler werden verprellt, in dem man ihnen zuerst einen neuen Vertrag verweigert, wieder anbietet und neuerlich verweigert.
Dazu wird ein langjähriger Spieler verbannt, weil man sich seine Prämien nicht mehr leisten kann. Bis zu diesem Sommer dachte ich immer, dass der KSC einen fähigen Sportdirektor hat, der auf der sportlichen Seite eigentlich bis zum Aufstieg immer gute Arbeit geleistet hat, dies aber durch die Gestaltung solcher Verträge wohl doch nicht der Fall ist!
Bei jedem anderen Verein wäre spätestens nach der Pokalniederlage gegen Wehen die Reißleine gezogen worden. Aber nicht beim KSC, da darf der Trainer an einer Taktik festhalten, obwohl diese 1 Jahr lang schon nichts gebracht hat.
Ich bleibe KSC Fan das ist sicher, denn Manager und Trainer kommen und gehen. Ich werde aber immer da sein, obwohl es verdammt weh tut, wenn man sieht, was da ein paar Leute veranstalten.
Ach und zum Thema neues Stadion fällt mir nichts anderes mehr ein außer:
Karlsruhe viel vor, wenig dahinter! ”

Christian Hühnlein
25 Jahre, Fachinformatiker aus Königswinter, KSC-Mitglied und bestimmt auch bald Supporters-Mitglied
„Es ist Montag, der KSC hat am Wochenende verloren, man erwartet Schmäh und Spott, doch was man mittlerweile von Kollegen und Freunden erntet, ist nichts als Mitleid. Das tut weh! Ja, alle merken etwas, nur die Vereinsführung scheinbar nicht. Der KSC ist ein Traditionsverein! Der KSC ist mein Verein! Und ich lasse nicht zu, dass ein unfähiges Präsidium sich jahrelang auf den Lorbeeren des Aufstiegs ausruht. Es kann nicht sein, dass ein Trainer, der mal unglücklich nach einem 4:1 noch das 4:4 kassiert hat, seit diesem Tag nicht mehr offensiv spielt. Die wenigen Beispiele aus der Rückrunde haben gezeigt: Mit zwei Spitzen können wir jeden schlagen. Was aber am wenigsten sein kann: Ein Manager, der sich am siebten Spieltag vor die Mikrofone stellt und verkündet, man gehe mit Trainer Becker auch in Liga zwei. Und das ist nur der sportliche Bereich. Mit dem ‚Drumherum‘ fange ich besser gar nicht an. Stadion? Trikotsponsor? Mannschaftsfoto? Strandkorb auf Sylt? Ich mag eigentlich gar nicht mehr daran denken. Ich will verhindern, dass sich Herr D. am 1.3. nach einer Niederlage gegen Kaiserslautern und dem dann 17. Tabellenplatz vor die Presse stellt und den Gang in Liga drei mit Ede Becker ankündigt. Ich setze alle Hebel in Bewegung, um die 300km zur Mitgliederversammlung in meinem Terminplan unterzukriegen und dort GEGEN das aktuelle Präsidium zu stimmen.“

Jürgen Ritter
47 Jahre, Taxifahrer, verheiratet und KSC-Mitglied. Erstes Spiel im Wildpark 1973.
“Meine Beweggründe hier meine Meinung zu äußern, liegt am unnötigsten (dümmsten ) Abstieg eines Bundesligisten.
Noch nie war es in der Geschichte der Bundesliga so leicht, die Klasse zu halten.
Deshalb, Neuanfang jetzt, auf allen Positionen!

Gerhard Hensel
48 Jahre, Abteilungsleiter, seit 1978 Mitglied KSC Fanclub „Phönix78“, Vereinsmitglied von 1978-1981 und wieder seit 07/09, im Wildpark seit 1975.
“Der KSC begleitet mich seit meiner Kindheit und ist ein Hauptbestandteil meines Lebens. Ich bin 1981 nach der Entlassung von Trainer Manni Krafft aus dem Verein ausgetreten und wollte erst, nachdem ich von einer Führungsmannschaft absolut überzeugt bin, wieder Mitglied werden.
Nach dem es das Präsidium und die leitenden Angestellten incl. Übungsleiter nicht geschafft haben, die Euphorie des Aufstiegs, an dem ich ihre positive Beteiligung nicht in Abrede stellen möchte, zur Weiterentwicklung des Vereins zu nutzen, sondern sich im Wildpark vieles zurück entwickelt, bin ich wieder in den Verein eingetreten um ein Zeichen zu setzen.
Mein Motto „Blau und weiß ein Leben lang“ kann nur Bestand haben, wenn der Verein so lange existiert.

Sebastian Farrenkopf
42 Jahre, Personalentwicklung u. syst. Coaching, 2 wertvolle Frauen (38 und 3), WWW-, Supporters und KSC Mitglied seit 2001, 2002 bzw. 2009, Wildpark-Erstinfektion: 13.11.1976
„Man kann ein Problem nicht mit der Denkweise lösen, die es erschaffen hat.“
Im Sinne dieses Albert Einstein zugeschriebenen Zitats begann Gegen-Gerade-Jetzt.de im Sommer 2009 als Sprachrohr für Veränderung und Aufbruch.
Inmitten eines nicht für möglich gehaltenen Veränderungsprozesses hoffe ich, dass die Auseinandersetzung mit den ewigen Bewahrern abnimmt und einer konstruktiven Entwicklung von Inhalten und deren kritischer Begleitung Raum gibt.
Denn auch das soll Einstein zum besten gegeben haben:
„Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.“
Ich denke nicht, dass dem Verein mit Schafen geholfen ist. Welcher blau-weißen Art auch immer.
Gegen. Gerade. Jetzt. bedeutet Für. KSC. Immer.”

Catrin Kottbusch
41 Jahre, Krankenschwester und PDL, ledig, Karlsruhe, im Wildpark seit 2000, FC-WWW und Supportersmitglied
“Ich war das erste Mal im Wildpark, als der KSC in die 2. Liga abgestiegen ist. Dann folgte die Regionalliga, in der Zeit habe ich auch die ersten Auswärtsspiele miterlebt. Trotz des sportlichen Misserfolgs war ich begeistert von den Fans und der Stimmung im Wildpark, das hat mich seitdem nicht mehr losgelassen und fasziniert mich, positiv wie negativ, immer noch. Ob es das Schweigespalier vor dem drohenden Abstieg in die Bedeutungslosigkeit oder der langersehnte Aufstieg in die 1. Liga war, ich war von nun an dabei. Irgendwann auch als Supporters-Mitglied. Was aber seit dem Aufstieg bis heute im und um den Verein passierte, bzw. nicht passierte, macht mich traurig und zornig. Ich will mir meinen Verein nicht kaputt machen lassen! Alles, was mühsam aufgebaut wurde, ein Fundament, auf dem man weiter hätte aufbauen können, das alles liegt brach und in Scherben. Und zwar in allen Bereichen. Die Überforderung von Trainer, Manager und Vorstand könnte nicht deutlicher sein. Anstatt die Chancen wahrzunehmen und sich langfristig in der 1. Liga zu etablieren, wurde nichts getan.
So kann und darf es nicht weitergehen. Die Zeit des “Sich gegenseitigen Schuldzuschiebens” muss jetzt vorbei sein, es ist Zeit für Taten! Die Verantwortlichen müssen die Konsequenzen tragen und zurücktreten, den Weg frei machen für einen Neuanfang des KSC!”

Arnd Schillinger
45 Jahre,Diplom-Betriebswirt, Personalleiter eines mittelständischen Unternehmens mit 750 Mitarbeitern, 2 Kinder, verheiratet, KSC- und Supporters-Mitglied, erstes KSC-Spiel mit dem Papa wegen der Brezel, die es gab dürfte so etwa 1970 gewesen sein
“Die Liebe zu seinem Fussballclub kann man sich nicht aussuchen und noch weniger ablegen. Als KSC-Fan gehört eine gewisse Leidensfähigkeit zum Handwerkszeug.
Aktuell wird diese Leidensfähigkeit aber über Gebühr strapaziert. Wirtschaftliche Überforderung gepaart mit mangelnder Selbstkritik und eine (warum auch immer ) handzahme Lokalpresse haben aus einem stolzen Bundesligisten einen ausgebrannten Absteiger mit der Perspektive eines Todeskandidaten gemacht. Das darf so nicht weitergehen. Tausende KSC-Fans haben ordentliche Arbeit der KSC-Verantwortlichen verdient, egal ob sportlich oder wirtschaftlich. Deshalb Wechsel jetzt!”

"Iceman" Michael Messerschmidt
38 Jahre, IT-Systemelektroniker, ledig, erstes Spiel im Wildpark 07.02.1992 gegen Wattenscheid, KSC- und Supportersmitglied
“Seit vielen Jahren verfolge ich das Auf und Ab unseres KSC. Das bisher größte Tief, das ich miterleben musste war der Abstieg in die Regionalliga unseres „Rauf geht’s“ KSC-2000. In der Zeit, in der man Informationen über unseren KSC eigentlich nur noch im Internet finden konnte, wurde ich Mitglied beim KSC, bei den Supporters und im aus Usern der Webseite ka-fans.de entstandenen Fanclub World Wide Wave. Mit dem teuer erkauften Wiederaufstieg in die 2. Liga fingen dann die Jahre des Existenzkampfes an die schließlich durch eine eingeschworene Gemeinschaft auf dem Platz im Jahr 2007 endlich beendet wurde. Jetzt hatte man auf Seiten des KSC alle Chancen und Möglichkeiten sich wieder dort zu etablieren, wo der KSC hingehört – in der Bundesliga.
Genau hier setzt auch meine Kritik sowohl am Vorstand wie auch an den sportlich verantwortlichen an. Keine der Chancen und Möglichkeiten wurden genutzt. Der KSC steht nach 2 Jahren in der Bundesliga schlechter da als vor dem Aufstieg in die Bundesliga. Auf der Einnahmenseite (Sponsoren) hat sich der KSC dort hin entwickelt, wo er vor 5 Jahren stand. Der KSC war schon weit vor der Wirtschaftskrise aufgestiegen und schwamm auf einer Euphorie-Welle, die schlichtweg nicht genutzt wurde und steht heute auf dem Stand von 2004 – am Abgrund der 2. Liga. Professionellere Strukturen, die seitens des Präsidiums versprochen wurden existieren noch heute nicht, bis heute gibt es noch keinen kaufmännischen Geschäftsführer. Viele weitere offene Baustellen sind und bleiben wohl auch weiterhin ohne eine abschließende Lösung, nicht zu reden von den neu aufgerissenen Baustellen rund um aktuelle Spieler des KSC (Miller, Drpic).
Die sportlich Verantwortlichen haben den vermutlich unnötigsten Abstieg der Bundesligageschichte zu verantworten (zumindest den des KSC). Die sportlich verantwortlichen können natürlich nicht selbst die Tore schießen, die zum Klassenerhalt nötig gewesen wären, aber sie haben die Verantwortung dafür zu übernehmen und den Weg frei zu machen für einen echten Neuanfang.
Die große Masse von KSC-Fans informiert sich über die regionale Presse und wird auf diesem Weg auf einen Kuschelkurs gebracht. Probleme wie eben beschrieben werden nicht angesprochen und Niederlagen als Erfolge verkauft, ein Abstieg mit Laola-Welle gefeiert. Genau deshalb ist es von Nöten hier Aufklärungsarbeit zu leisten, damit sich Fans und insbesondere KSC-Mitglieder ein eigenes Bild machen können. Die Zeit des „Augen zu und durch“ ist vorbei es wird Zeit für den versprochenen Neuanfang, vor allem dort wo die Verantwortung für die offenen Baustellen liegt.“

Andrea Beyer
Jahrgang 1966, Verkäuferin, verheiratet 2 Kinder, im Wildpark seit 1972, KSC und fc-www-Mitglied
“Seit frühster Kindheit ist der KSC nicht nur mein Verein, sondern auch Leidenschaft, Emotionen,Herzblut und große Liebe für mich.
Inzwischen habe ich große Angst um die Existenz meines Vereins. Ich denke, dass dieses Präsidium den KSC “an die Wand fährt. Das muss aber mit allen Mittel verhindert werden. Jetzt!
Warum ist der Aderlass nach 2 Jahren in der 1.Liga so groß, dass wir fast alle Leistungsträger verkaufen mussten? Wo sind die Gelder geblieben? Warum geht beim Stadion-Um- bzw. Neubau nichts voran? Was ist mit den sogenannten “Altlasten” (Kölmel und Fiebinger)? So viele Fragen werden nicht beantwortet, dabei sind WIR der KSC, WIR die Fans, die Mitglieder!
Deshalb werde ich bei der MGV für einen Neuanfang stimmen.”

Matthias Wolko
41 Jahre, Geschäftsführer, verheiratet, 1 Kind, “Mein erstes Mal Wildpark” : 16.08.1980 gegen Bayern München. KSC-Mitglied
“Obwohl ich 1986 beruflich bedingt ins südliche Baden gezogen bin, blieb die Verbundenheit zu meinem Verein KSC immer bestehen. Ob in der ersten , zweiten oder Regionalliga, ich war immer, wenn es die Zeit ermöglichte, dabei. Die erneute Zugehörigkeit zur 1. Bundesliga (nach harten 9 Jahren) wurde leider durch viele Fehler, sowohl der Vereinsführung, als auch der sportlichen Leitung schneller beendet, als viele von uns hofften. Was sich während der letzen 2 Jahre und nach dem Abstieg rund um den Wildpark entwickelt hat, ist für mich nicht mehr akzeptabel. Ich lasse mir meinen Verein nicht kaputt machen. Wir brauchen neue, professionelle Personen im Vorstand, Management und sportlicher Leitung, die führen und vor allem HANDELN! Der KSC ist Tradition und soll es auch bleiben!”

Markus Kastner
27 Jahre, Bankfachwirt/Vermögensmanager, ledig, Dauerkarte seit 1993/1994, KSC und Supporters Mitglied
“Wir haben halt koi Geld” so oder so ähnlich lautet die Argumentation der “Alles wird gut Fraktion” nach dem letztjährigen Abstieg.
Doch warum ist dem so: Gott gegeben, Nein bestimmt nicht!!!
Keiner vergisst die Schwierigkeiten mit denen das aktuelle Präsidium zu beginn und auch heute noch zu kämpfen hat. Altlasten, verbunden mit fragwürdigen Verträgen waren und sind ein leider dauerhaftes Problem. Nur, die ganze Wahrheit ist das nicht… Schuldenabbau und weitere positive Effekte waren zum Großteil durch eine passive Haltung möglich. Aufstieg, einhergehend mit der enormen Steigerung der TV Erlöse und Zuschauereinnahmen führten zu diesem guten Ergebnis. Auch gibt und gab es Optionen diese Altlasten zu beseitigen, aber es sind immer nur die anderen an unserer Situation schuld. Nie werden die Fehler auf der eigenen Seite gesucht, das ist für mich unerträglich. Wer vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt, weil er diese als nicht marktkonform erachtet (Kölmel) muss Rückstellungen bilden, dies ist keine gigantische betriebswirtschaftliche Leistung wie es gerne in der Kalsruher Medienlandschaft dargestellt wird. Die Fehler begannen mit dem Erfolg:
Die Phase der Aufstiegs-Euphorie verbunden mit der damals florierenden Wirtschaft wurde in Bezug auf Sponsorenakquise sowie der Gewinnung strategischer und langfristiger Partner verschenkt. Wir haben in nahezu allen Bereichen einen amateurhaften Zustand.
Auf professionelle Unterstützung wird aus unerklärlichen Gründen verzichtet, obwohl sie lt. Satzung möglich, sogar notwendig ist. Den VWR, als eigentliches Kontrollorgan sehe ich ebenso in der Verantwortung. Neben der fehlenden unternehmerischen Struktur innerhalb unseres KSC und den daraus resultierenden dramatischen Fehlerquellen ist auch die sportliche Arbeit der letzten 1,5 Jahre für mich in vielen Teilen unerklärlich. Nur: Die breite Masse der Wildpark Besucher und KSC Fans beschäftigt sich leider nicht aktiv mit der Entwicklungen innerhalb unseres Vereins und bezieht seine Informationen aus der wenig objektiven regionalen Presse, die von wenigen Personen gezielt gesteuert wird.
Gegen Klüngelei!

Stefan Kohler (Stefko)
Jahrgang 1972, Webentwickler, ledig, erstes Spiel im Wildpark 1995, KSC- und Supportersmitglied
Die aktuelle Führung unseres Vereines muss endlich einsehen, dass Kritik nicht a priori destruktiv ist, sondern auch neue Wege aufzeigen kann – wenn man denn bereit ist sich damit auseinander zu setzen. Noch immer wird Kritik beinahe als eine Art Majestätsbeleidigung gesehen und von allen Seiten reflexartig auf die Lorbeeren vergangener Tage verwiesen. Ein Verhalten, dass durch die schon naiv kritiklos erscheinende Karlsruher “Presselandschaft” nach Kräften unterstützt wird.
Diese angesprochenen Lorbeeren sind auch durchaus vorhanden, das möchte ich gar nicht abstreiten, aber sie Zeit schreitet voran, die Welt verändert sich – nur unser KSC bleibt auf der Stelle stehen, bzw. zeigt Tendenzen die sogar die Befürchtungen eines Rückschrittes, eines Zurückfallens in längst überwunden geglaubte Zeiten nähren.
Mein Vertrauen in die aktuelle Vereinsführung, diesem Trend durch entschlossenes Handeln entgegen zu wirken ist leider aufgebraucht. Die Chancen, die sich dem KSC in nun mehr als zweieinhalb Jahren auftaten, blieben nicht nur ungenutzt, sondern wurden meiner Meinung nach auf fahrlässige Weise verschenkt.
Aus diesem Grund bin ich für einen kompletten Neuanfang. Das nun gänzlich neue Gesicht der Mannschaft ist nur ein erster Schritt. Unser KSC braucht gerade jetzt eine Führung die fachlich kompetent, professionell und mutig die richtigen Schritte einleitet und Strukturen aufbaut, um den Verein wieder dorthin zu bringen, wo er nach Meinung wohl aller Blau-Weißen hingehört – in die Erste Bundesliga.

Achim Zipfel
48 Jahre, Qualitätsmanager, verheiratet 2+2 Kinder, im Wildpark seit dem 02.10.1965 Spiel gegen den 1.FC Nürnberg. Supporters-Mitglied und aktuell auch wieder beim KSC!
“Der KSC ist ein Teil meines Lebens geworden und nach meiner Frau meine große Liebe. Viele Stunden auf der Autobahn, im Zug oder im Flugzeug habe ich verbracht, um den KSC zu Auswärtsspielen zu begleiten. Auch für die Saison 2009/2010 habe ich wieder eine Dauerkarte – gerade jetzt.
Ich habe Angst, daß unser geliebter KSC von einem unprofessionell handelnden Präsidium und Management “vor die Wand” gefahren wird. Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass man im Erfolg die größten Fehler macht. Es müssen neue Strukturen geschaffen werden, offene Fragen und Posten endlich zum Abschluss gebracht werden, auch wenn dies wehtut oder man über seinen Schatten springen muß. Die “Kölmel”- und die Stadionfrage müssen endlich vom Tisch, und man muss von Vereinsseite her endlich erkennen, wie wichtig in der heutigen Zeit die Sponsorensuche und -pflege ist. Die kommen und bleiben nicht von alleine.”

Carsten Beil
36 Jahre, ledig, Betriebswirt (VWA), erstes Spiel im Wildpark 1983, Dauerkarte seit 1994, KSC-Mitglied seit 1996, Supporters Mitglied
Auch wenn ich mit meinem Geld “besseres” anstellen könnte, habe ich mir auch für die kommende Saison eine Dauerkarte bestellt. Aber so lange wie dieses Jahr habe ich noch nie mit mir ringen müssen. Der Frust über die vergangenen Monate und Jahre ist groß. Leichtfertig wurde Kapital (monetär sowie spielermäßig) verbrannt. Der Abstieg wurde ohne offensichtliche Gegenwehr akzeptiert. Der Verein steht schlechter da, als vor dem Aufstieg. Nur wird die Öffentlichkeit getäuscht. Die Wahrheit kommt kaum ans Licht. Dazu trägt auch die Karlsruher Presselandschaft bei. Meiner Meinung nach sind die handelnden Personen nicht mehr in der Lage, den Verein zu führen. Ich bin Ihnen ehrlich dankbar für die Arbeit zu Beginn ihrer Tätigkeiten. Aber seither haben sie leider fast alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. (Stadion, Finanzen, Mannschaft, Strukturen). Auch wenn mein Frust riesig ist, werde ich weiter in den Wildpark gehen. Denn es ist nicht der Verein der Herren Raase, Steidl, Schütterle, Dohmen und Becker. Es ist unser Verein. Ich will einen Neuanfang, neue Chancen für den Verein. Dies ist nur möglich, wenn der Verein besser geführt wird als bisher.

Roland Pascher
Jahrgang 1963, Medizinberater, verheiratet, 2 Kinder, KSC- und Supportersmitglied, Mitbegründer KSC-Fan-Club Fortuna 1977, erstes Spiel im Wildpark 1968
“Der Wahlkampf zumindest um das Präsidentenamt ist zu Ende.
Und das ist gut so. Beim KSC stehen derart viele Problemlösungen an, die einen weiteren Stillstand nicht erlauben.
Ich wünsche Paul Metzger ein glückliches Händchen und hoffe die Vereinsgremien, Sponsoren und Fans finden zu neuer Geschlossenheit.
‘Glück auf’ für eine hoffentlich erfolgreiche Zukunft.”

Detlev M. Gronau
Jahrgang 1963, Geschäftsführer und Prokurist, verheiratet, 2 Kinder, im Wildpark zu Gast seit 1974, KSC-Mitglied seit 2002, Supporters-Mitglied seit 2009
“Ein Heimspiel bedeutet für mich 400 km Autofahrt, da ich schon seit 1989 in Franken lebe, oftmals ein verlorener Arbeitstag und manchmal auch Diskussionen innerhalb der Familie. Trotzdem steckt auch für die Saison 2009/2010 die Dauerkarte wieder in meinem Portemonnaie. Ich frage mich, warum man in den vergangenen Jahren nicht in der Lage war sich von den “Altlasten” zu lösen, professionelle Strukturen zu schaffen, die Stadionfrage abschließend auf den Weg zu bringen und mit der Entwicklung der Nachbarvereine einigermaßen Schritt zu halten.”
Wir freuen uns über weitere Steckbriefe von KSC- bzw. Supporters-Mitgliedern, die sich an dieser Stelle äußern wollen! Bitte mit einem Porträt-Bild an: info@gegen-gerade-jetzt.de