“Selbst an Weihnachten kommt der KSC nicht zur Ruhe!”

Als ich dieses Schlusswort eines Berichts des SWR vernommen hatte, war mir klar,was uns in den nächsten Tagen erwarten wird. Wie bitte soll der Verein zur Ruhe kommen, wenn man nicht mal mehr die Weihnachtszeit respektiert und den Verantwortlichen der gewählten Gremien ihre sicherlich verdiente Ruhe gönnt?

Mal abgesehen von der Tatsache, dass man in den eigenen “4 Wänden” des Wildparks nicht unbedingt damit rechnen kann, derartig bespitzelt zu werden, sehe ich es natürlich auch nicht als sonderlich geschickt an, den Austausch von Abmahnungsentwürfen öffentlich vorzunehmen. Meinem persönliches Empfinden nach, das ich u.a. durch Studium der Pressekonferenzen bei eyep.tv und Röser-Presse, sowie persönlichen Gesprächen mit Herrn Metzger gewonnen habe, sehe ich die Maßnahme der Abmahnung übrigens als durchaus gerechtfertigt an. Herr Schupp hat sich mehrfach gegen das Präsidium bzw. dessen Arbeit ausgesprochen und den Eindruck erweckt, dass er nicht wirklich im Bild ist, wer als Arbeitgeber auf dem Deckblatt seines Vertrages genannt ist. Man hätte fast schon den Eindruck gewinnen können, dass Rolf Dohmen dort als Arbeitgeber in Erscheinung tritt. Wie dem auch sei, es bewahrheitet sich nun mit aller Klarheit, dass man auf die Mahner hätte hören sollen, die sich kritisch gegenüber einer Trainer-Einstellung vor den Präsidiumswahlen geäußert haben und eine Übergangslösung bis zur Neubesetzung des Präsidiums forderten.

Dass dieser Fauxpas nun im Mittelpunkt der Diskussionen steht, kann allerdings nicht nur an den Sachverhalten liegen, sondern hält auch davon ab die Beurlaubung von Herrn Dohmen kritisch zu hinterfragen. Die Gründe dafür sind per dato noch nicht an die Öffentlichkeit gelangt und die Vermutung liegt nahe, dass man darüber Stillschweigen vereinbart hat, obwohl es für Jedermann absolut nachvollziehbare Gründe dafür gibt. Spricht das eigentlich für eine Schreckensherrschaft der Metzokratie, wie sie der KURIER aktuell formuliert hat? Verständlich, dass der “Stadtschreiber” sich dort auch despektierlich über den “Provinzling” auslässt, wenn man seine Brandrede für das Raase-”Regime” (um bei seiner Wortwahl zu bleiben) währende der Mitgliederversammlung 2008 noch in den Ohren hat und Zweifel an seiner überparteilichen Gesinnung hegt.
Unverständlich aber, dass der gesamte anhängige Verlag in das verrotzte Horn bläst und nun bewusst Unwahrheiten in Umlauf bringt bzw. den Zusammenhang verdrehen. Auf Kosten von verdienten Mitgliedern des Vereins schlägt man um sich, ohne Rücksicht auf Verluste!

Zitat BNN:


Unterdessen hat nach Horst Wild auch Ulrich Lange Konsequenzen auf die Situation beim KSC gezogen. Er werde den Vorsitz im Vereinsrat zum 26. Januar abgeben

Zitat von Vereinsrat Dieter Gläser aus dem ka-fans-Talk:


Steht also jetzt in der BNN, dass Uli Lange wegen der Situation um den KSC zurücktritt?
Tja, falsch. Genau das ist nicht wahr und schon gar nicht aus diesem Grund.
Er hat in einer sehr persönlichen Erklärung im Vereinsrat gesagt, warum er etwas kürzer treten muss und wird. Und er hatte Angst, dass man in der entsprechenden Presse genau das daraus macht, was jetzt geschieht. Hier wird ein absolut ehrenwerter Mensch und großer KSC – Mann instrumentalisiert und sein guter Namen in den Dreck gezogen. Manche schrecken inzwischen vor gar nichts mehr zurück.
Sehr traurig das Ganze.
Uli wird Vereinsrat bleiben und auch im Herbst wohl wieder kandidieren, wenn seine Gesundheit das zulässt. Die Führung im Gremium wird vielleicht im Januar wechseln – aber das wird dann dort entschieden. Sein Nachfolger könnte gut ein guter Freund von ihm werden – ein echter “Metzgerjünger”. Und so wie es aussieht auch ohne große Gegenstimmen.
Schade, dass seine persönliche Bitte um Verschwiegenheit in dieser persönlichen Sache nicht geachtet wird.
Ein sehr trauriger Tag für meinen Verein.

Das Verhalten der Karlsruher Monopol-Journalisten könnte letztlich zum Sargnagel werden, gegen eine Veränderung in unserem Verein, welche dieser bitter nötig hat, um nicht in nächster Zukunft das Schicksal von Vereinen wie Darmstadt 98 oder Waldhof Mannheim zu erleiden. Sofern die Journalisten auch noch einen Mitgliedsausweis des KSC in Händen haben, ist dieses Verhalten sogar vereinsschädigend.

In diesem Sinne wünsche ich mir als Verfasser dieser Zeilen, als Betreiber des Blogs, als KSC- und Supporters-Mitglied vor allem aber aus Liebe zum KSC mehr Miteinander und Respekt, wenn es darum geht den blau-weißen Pulsschlag am Leben zu erhalten. Im Süden, Osten und Norden Badens gibt es “Feindpotential” genug und dennoch sollte man sich stets vor Augen halten, dass es “nur” um Fußball geht.

Besinnliche Weihnachten und ein hoffentlich erfolgreiches Jahr 2010!

PS: Kommentare bitte an info@gegen-gerade-jetzt.de!

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