Archive for September, 2009
Mittwoch, September 30th, 2009
Die wichtigsten News aus der Europahalle
19:40
Die Bestuhlung reicht nicht aus, es sitzen bereits etwa 200 Leute auf der Empore, demnach sollten um 1400 Leute anwesend sein.
Kandidaten undd Mannschaft sind vollzählig in der Halle angetreten.
19:45
Die “Show” beginnt!
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Dienstag, September 29th, 2009
Genug der warmen Worte, wir wollen Taten sehen!
Nur noch wenige Stunden trennen uns von einer Mitgliederversammlung, die in besonderem Maß von Bedeutung für die Zukunft unseres Vereins ist. Am 30.09. oder vielleicht auch erst am 01.10. je nachdem wie schnell die vorhergehenden Tagesordnungspunkte abgearbeitet sind, werden wir, die Mitglieder des KSC, die Weichen stellen und die Marschroute für die kommenden 3 Jahre vorgeben.
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Dienstag, September 29th, 2009
Was bringt uns frisches (Herz-)Blut, wenn es um die Wurst geht?
Paul Metzger war der erste, der als Kandidat für ein Amt im Präsidium in
Erscheinung trat. Als Oberbürgermeister der Stadt Bretten hat er sich den Ruf als
Mann der Tat erarbeitet.
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Dienstag, September 29th, 2009
Wenn das Präsidentenamt in den Händen und Aussagen vom scheidenden Hubert Raase von der heißen Kartoffel zur leckeren Pommes frites mutierte, fehlt nur noch – ja was? – das Salz?
Uli Jäck, Peter Horn, Michael Steidl, Rolf Hauer und Arno Glesius in der Einzelbetrachtung……
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Montag, September 28th, 2009
Was bringt uns (s)eine Krönung, wenn die Feierlichkeiten vorüber sind?
Eine Sorge lässt der Präsidentschaftskandidat nicht aufkommen, nämlich die um einen egozentrischen, eitlen Ellenbogen-Typen.
Siegfried Königs Bescheidenheit, mit der er sich den immensen Aufgaben der Zukunft stellen könnte, lässt sich vielleicht daran ablesen, dass er letzte Woche zuerst seinen Rücktritt von der Kandidatur bekannt gab und Stunden später seinen Rücktritt vom Rücktritt mitteilen ließ.
Ein lockerer, sympathischer Zug, wenn Wankelmut nicht genau das wäre, was die Möglichkeiten des KSC in den letzten Jahren ungenutzt ließ.
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Montag, September 28th, 2009
Liebe KSC Mitglieder,
die Neuwahl des Präsidiums am Mittwoch, 30.09.2009, wird spannend.
Schon jetzt ist der KSC als Verein gestärkt. Wir haben immerhin bereits über 5000 Mitglieder, die mit ihrem Beitrag die Grundfinanzierung für die Breitenarbeit im Verein und damit für die wichtigen Abteilungen und für die zwingend notwendige kundenfreundliche Professionalisierung der Geschäftsstelle verbessern. Darauf sind wir zwingend angewiesen.
Zu den wichtigen Aufgaben des neuen Präsidiums gehört deshalb die Gewinnung weiterer Mitglieder und Sponsoren. Ich bin mir für die Unterstützung der Werbekampagne durch den KSC Freundeskreis sicher und bitte auch alle Mitglieder beim ehrgeizigen Ziel auf 15.000 Mitglieder zu kommen, mitzumachen.
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Samstag, September 26th, 2009
Wahlkampf
Am gestrigen Freitag luden die Supporters zu einer Podiumsdiskussion mit den drei Kandidaten für das Präsidentenamt des KSC ein. Bevor am nächsten Mittwoch tatsächlich gewählt wird, nutzten ungefähr 250 Interessierte das Angebot und füllten das KSC Clubhaus.
Paul Metzger, Siegfried König und Rolf Kahn wurden jeweils abwechselnd zu wichtigen Themen rund um unseren KSC befragt. Wer in den letzen Tagen die lokale Presse verfolgte erfuhr zwar recht wenig wirklich Neues und doch bot sich die Möglichkeit, sich einen persönlichen Eindruck der Kandidaten zu machen,
Die mögliche Neuordnung der KSC Geschäftsstelle und die Aufstellung des Vereins war die erste gestellte Frage.
Hierauf führte zuerst Paul Metzger aus, dass er keine Entscheidungen mehr alleine von oben wünscht, sondern die Einbindung des kompletten Vereines mit all seinen Mitgliedern und Gremien. Auch gehören die verschiedenen Abteilungen mehr als bisher einbezogen.
Die Geschäftsstelle an sich müsse servicebezogener werden, was auch mit einer Aufstockung des dortigen Personals einher gehen müsste. Marketing, sportliches und kaufmännisches müssen getrennt werden. Eine Professionalisierung des Vereins wird von ihm angestrebt.
Siegfried König antwortete als Zweiter und stimmte in großen Teilen PM zu. Die Mitarbeiter müssen Service bieten, doch gleichzeitig gab er evtl. Kosten zu bedenken und schlug eine Schulung des vorhandenen Personals vor.
Seiner Meinung nach müssen die Gremien des Vereins enger zusammen arbeiten und gleichzeitig sollte „Ruhe“ zwischen den Vereinsgremien einkehren.
Ralf Kahn antwortete als Dritter und betonte, dass er bisher Fußballkompetenz im Präsidium vermisste. Hier wolle er sich einbringen und diese „Lücke“ schließen. Wie er schon diese Woche in den BNN sagte, sieht er vor allem die Nötigkeit, dass der KSC guten Fußball verkauft – der Rest komme dann sozusagen „von alleine“. Weiter betonte er, dass in Zukunft die Alarmglocken von Sachkompetenten gehört werden mpssten und man rechtzeitig gegensteuern müsste.
Auf die anschließende Frage aus dem Publikum, wie er seine Kompetenz in der vergangenen Saison eingebracht hätte, erging er sich aber in Allgemeinplätzen und verwies darauf, das er einen erfolgreichen Sohn habe, der durch seine Förderung dorthin kam wo er sei.
Die zukünftige Vermarktung des KSC, die Erhöhung der Mitgliederzahl und der Sponsoren war das nächste Thema worauf dieses mal Siegfried König als erster antwortete.
Er habe mit vielen möglichen Sponsoren gesprochen und es es gehe vor allem darum, den KSC aus seinem „Dornröschen-Schlaf“ zu erwecken. Es gäbe durchaus Sponsoren, die beim KSC einsteigen würden.
Ob eine Vermarktung des Clubs intern oder extern stattfinden sollte machte er von einer Prüfung der Voraussetzungen im Falle seiner Wahl abhängig.
Die Mitgliederzahl sei grundsätzlich zu erhöhen, da knapp 5000 zu wenig seinen.
Auch Rolf Kahn sagte, dass das Marketing neu aufgestellt gehört. Auch betonte er, dass eine Entscheidung, ob dies in- oder extern erfolgen soll, erst nach der Wahl getroffen werden kann. Er möchte sich acht Stunden am Tag einbringen und auch das Verhältnis zu den Sponsoren verbessern.
Paul Metzger stellte klar, dass das Marketing Chefsache werden sollte. Die Mitgliederzahl müsse drastisch erhöht werden und statt 5000 müsse der KSC eher 15000 haben. Unterstützung hierbei sei ihm auch schon von Sponsoren zugesagt worden. Er spricht sich hierbei für einen starken und kompetenten Stab aus, der sowohl aus Mitglieder, als auch Sponsoren bestehen solle. Wie auch an anderen Stellen plädiert Metzger dafür vorhandene Kompetenzen (z.B. bei den Fans, Mitgliedern, Sponsoren …) besser oder überhaupt zu nutzen.
Eine mögliche Ausgliederung der Profiabteilung, der dafür nötige Zeitrahmen und die Einbeziehung der Mitglieder standen als nächstes auf der „Tagesordnung“
Für Kahn sei die Ausgliederung momentan kein Thema. Zuerst gälte es andere Baustellen zu flicken. Wenn dies geschehen sei, könne man darüber nachdenken.
Paul Metzger sieht als Anforderung für die Ausgliederung zum Einen eine finanzielle Stabilisierung des Vereins als Bedingung und zum Anderen – wenn diese gewährleistet sei – müsse gesichert sein, wie die übrigen Abteilungen des Vereins finanziert werden sollen. Auch benötige es eine enge Einbeziehung der Mitglieder für eine solche Entscheidung.
Wegen zu vieler offenen Frage ist dies für Siegfried König momentan kein Thema. Allenfalls eine „kleine Trennung“ innerhalb der Geschäftsstelle in verschiedene Kostenstellen könne er sich vorstellen. Hieraus ließen sich dann evtl. auch Schlüsse auf einen Nutzen einer Ausgliederung ziehen.
Das wohl für meisten Fans interessanteste Thema folgte als nächstes – das Stadion.
Metzger warnte gleich zu Beginn, dass die Zeit dem KSC davon eilt. DFB und DFL würden die aktuelle Situation im Wildpark nicht mehr lange tolerieren.
Das Wichtigste für den KSC sei zeitnah ein bundesligataugliches Stadion. Aber er stellte auch klar, dass vor allem die Mitglieder sich entscheiden müssen, was sie wollen. Hier verwies Metzger darauf, dass er mittlerweile von um die 20 Vereinsmitgliedern (Architekten, Statiker, Bau-Ings.) Zusagen habe, das diese sich auch ehrenamtlich mit einbringen wollen.
Abschließend ging er nochmals darauf ein, dass er schon mehrfach solche, bzw. vergleichbare Projekte in Angriff nahm oder diese „anschob“.
Für Siegfried König steht auch fest, das die Mitglieder befragt werden sollen, aber hierbei dürfe es weniger um das „wo“ als das „wie“ gehen und das muss gleichzeitig politisch durchsetzbar sein.
Rolf Kahn, der nach eigener Aussage auch ein Stadion an der Autobahn bevorzugte, erzählte von einem Gespräch mit OB Fenrich und wie dieser feststellte, dass Karlsruhe nicht Stuttgart, Hamburg oder München sei [aha, sorry, aber das kann ich mir hier einfach nicht verkneifen, d.A.]
Benötigt würde sofort ein wettbewerbsfähiges Stadion. Eine endgültige Entscheidung müsse dann über die Gremien gefunden werden.
Auf die nun gestellte Frage, ob auch ein Stadion außerhalb von KA denkbar wäre wollten weder König noch Kahn einen Kommentar abgeben. Metzger sagte, dass kein Gedanke auszuschließen sei, allerdings eine solche Entscheidung nur von den Mitgliedern getroffen werden könne.
Der vorletzte Themenpunkt betraf die so genannten „Altlasten“
König stellte klar, das eine außergerichtliche Einigung mit Michael Kölmel das Ziel sein sollte. Er möchte sich mit Kölmel an eine Tisch setzen und eine Einigung suchen.
Nach der nächsten ausstehenden Gerichtsentscheidung möchte Rolf Kahn mit Kölmel sprechen. Zuvor wolle er „keine schlafende Hunde wecken“.
Paul Metzger betonte gleich zu Beginn seiner Antwort, dass man einen solchen Prozess nur dann führen darf, wenn man sich zu 100% sicher sei, diesen auch zu gewinnen. Er führte mittlerweile schon Gespräche mit Michael Kölmel und ist nach Einsicht in die Verträge der Meinung, dass es dringend nötig sei sich mit ihm auf einen für alle tragfähigen Kompromiss zu einigen. In den nächsten Tagen sollen weitere Gespräche folgen, „ein Gespräch ist nicht schädlich und kann Schaden vom Verein abwenden“.
Der letzte Diskussionspunkt galt der Person Rolf Dohmen.
Kahn machte deutlich, dass es mit ihm keine Schnellschüsse geben werde. Man müsse den Vertrag genau ansehen und dann darüber sprechen. Dohmen soll seiner Meinung nach entlastet werden, aber sei auch die Entwicklung der Mannschaft in der nahen Zukunft zu berücksichtigen. Habe diese Erfolg, könne man auch so weitermachen.
„Wer Entscheidungen trifft muss auch befähigt sein“, meinte Metzger und sprach sich nochmals für die Installation eines kaufmännischen Geschäftsführers aus um auf diesem Gebiet Dohmen zu entlasten. Dieser solle für die Finanzen und das Marketing zuständig sein.
Ganz ähnlich äußerte sich Siegfried König zu diesem Thema.
Eine einzige Frage hatten die Kandidaten noch zu beantworten und die lautete, „Ich will gewählt werden, weil …“
… nicht weil ich mich für besser als die anderen halte, sondern weil ich Rolf Kahn heiße [sic!] und die Strukturen kenne.
[Rolf Kahn]
… ich bin ein „Karlsruher-Jung“ und ich denke etwas zurückgeben zu können und mit meiner Erfahrung dem Verein zu dienen.
[Siegfried König]
… ich habe viel Engagement und Kenntnisse einzubringen und wenn ich etwas sage und anpacke, dass mache ich dies auch.
Das war es also.
Der Gewinner nach Punkten war meiner Meinung nach eindeutig Paul Metzger der für mich das schlüssigste Konzept bereit hält wie unser Verein in Zukunft geführt werden soll. Gleichzeitig betonte er immer wieder, dass vor allem der Souverän, also die Mitglieder, aber auch die Fans und die Supps in Entscheidungsprozesse einbezogen werden sollen.
Siegfried König folgt auf Platz zwei, und ich muss sagen, dass er heute durch kluge Aussagen einige Sympathiepunkte bei mir errungen hat.
Abgeschlagen auf Platz drei findet sich Rolf Kahn wieder. Für mich klang das heute zu oft nach „ich-bin-der-Vater-meines-Sohnes“. Das ist kein Konzept und reicht bei weitem nicht aus.
Abschließend noch ein großen Lob und ein dickes Danke an die Supporters, die diesen Info-Abend ermöglichten und an Jürgen Essig vom SWR der diesen moderierte,
Am gestrigen Freitag luden die Supporters zu einer Podiumsdiskussion mit den drei Kandidaten für das Präsidentenamt des KSC ein. Bevor am nächsten Mittwoch tatsächlich gewählt wird, nutzten ungefähr 250 Interessierte das Angebot und füllten das KSC Clubhaus.
Paul Metzger, Rolf Kahn und Siegfried König wurden jeweils abwechselnd zu wichtigen Themen rund um unseren KSC befragt. Wer in den letzen Tagen die lokale Presse verfolgte erfuhr zwar recht wenig wirklich Neues und doch bot sich die Möglichkeit, sich einen persönlichen Eindruck der Kandidaten zu machen,
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Freitag, September 25th, 2009
Was bringt uns das Echo, wenn der Hall verklungen ist?
Rolf Kahn ist vielen nur als Vater von Oliver Kahn bekannt. Tatsächlich sah er seinen Beruf und seine Berufung bisher fast ausschließlich als Manager seines Sohnes Olli Kahn. Zur Wahl steht nur der Vater, nicht der sogenannte Titan!
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Freitag, September 25th, 2009
Aufruf des Vereinsrates zur Wahl des neuen Präsidiums am 30.9.2009
Der Vereinsrat des KSC ist an die Vereinsordnung gebunden, die besagt:
“Die Vereinsordnung dient dazu, die Zusammenarbeit zwischen den Vereinsgremien, den Abteilungen sowie der Geschäftsstelle zu ordnen. Dabei ist auf allen Ebenen das Ziel einer vertrauensvollen Zusammenarbeit im Sinne des Vereins zu wahren.”
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Mittwoch, September 23rd, 2009
Paul Metzger hat sich zum Kommentar vom Kurier auf einer eigenen Blog-Site zu Wort gemeldet (siehe auch “Spottkommentar” weiter unten), auf der man u.a. auch die Bewerbung und das komplette Interview mit den Badischen Neuesten Nachrichten nachlesen kann!
Liebe KSC-Fans,
sicher haben auch Sie schon nette Gesten und Unterstützung durch Freunde und Bekannte erfahren. Dies ist angenehm, macht Freude und ist die Basis für ein gutes, freundschaftliches Miteinander. Manchmal kann dies auch problematisch werden.
Mit mir befreundete KSC-Mitglieder finanzierten in der Lokal begrenzten „ Brettener Woche“ eine PR-Anzeige mit folgendem Aufruf:
„ Der KSC braucht eine neue Führung für eine gesicherte und erfolgreiche Zukunft. Paul Metzger ist der richtige Mann! Der KSC braucht ihre Stimme. Werden sie Mitglied und wählen sie ihn ins Präsidium.“
Unterzeichnet wurde der Aufruf von der Initiative „ Metzger ins Präsidium“. Mit veröffentlicht wurde ein Aufnahmeantragsformular.
Ich war an dieser Aktion nicht beteiligt. Inhaltlich hätte ich ganz gewiss anders formuliert und dazu aufgerufen Mitglied zu werden. Wir brauchen viele neue Mitglieder, um bei der Mitgliederversammlung zu entscheiden, wer von den im Wahlausschuss zugelassenen Kandidaten am besten geeignet erscheint.
Eine Gelegenheit die Kandidaten kennen zu lernen besteht am Freitag, 25. September 2009, 19:00 Uhr im KSC Clubhaus. Dort werden alle Kandidaten anwesend sein. Ich würde mich freuen, wenn viele zu dieser Podiumsdiskussion mit den Kandidaten Kahn, König und Metzger, moderiert von Jürgen Essig von SWR4 Baden Radio, kommen würden.
Wir brauchen ein starkes Präsidium für einen starken KSC.
Mit Blau-Weißen Grüßen,
Ihr Paul Metzger
Zum Blog von Paul Metzger
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