Archive for Juli, 2009
Freitag, Juli 31st, 2009
von Lars Zuckschwerdt
Es ist Dienstag. Bundesliga – Spieltag. Die peinlichste Niederlage der Saison gerade verdaut, kommt das nächste Spiel meines Vereins. Ich bin KSC Fan. Warum nur? Die Gewissheit nach dem 0:4 der Abstieg ist nahezu perfekt lässt eigentlich keine Hoffnung mehr zu und doch erwische ich mich dabei, wie ich mich auf das Spiel freue. Keimt da etwa doch noch etwas Hoffnung auf? Können wir die Klasse vielleicht doch noch halten? Nein, die Vernunft sagt das ist nicht mehr zu schaffen, doch das blau-weiße Herz schreit „Wir schaffen das!“. Egal, Vernunft, Herz, heute Abend wissen wir mehr. Der ganze Tag ist geprägt von Gedanken an das Spiel. Um 17 Uhr geht es los Richtung Wildpark. Schnell die Banner aus dem Kofferraum geholt und rein in meine zweite Heimat, den Wildpark. Das Wetter hat etwas von Untergangsstimmung. Egal, das blau-weiße Herz schreit immer noch „Wir schaffen das!“. Die Stimmung vor dem Spiel bedrückt. Überall Gesichter voller Zweifel aber auch voller Hoffnung. Ist diese Hoffnung lächerlich? Nein, nicht lächerlich aber doch unwahrscheinlich. 19:30 Uhr. Den ersten Banner geschnappt und ab in den A4. Heute zählt es. Heute geht es um alles, um dein Leben. Gib alles. Schrei dir die Seele aus dem Leib. Hilf deiner Elf! 19:55 Uhr das Badnerlied voller Inbrunst gesungen! Stimmung in den Blöcken ist gut, wir schaffen das! 19:58 Uhr das Banner wird ausgerollt. „Seid ihr Stolz auf eure Leistung?“ Wir haben es mit unserer Frage sogar auf Premiere geschafft. Kann man darauf Stolz sein? Nein! Egal, es geht um alles heute Abend! 20:00 Uhr Anpfiff, Banner weg und los geht’s. Die Stimmung brachial. Immer mehr Hoffnung keimt auf, dass der eiserne Wille von der Tribüne auch auf den Rasen überspringt. 20:11 Uhr TOR! Ist das Wirklichkeit? Träume ich? Hat meine Elf gerade ein Tor gegen den Abstieg geschossen? Ich kann es nicht fassen, das Bier spritzt, es ist Wirklichkeit! Ich juble, schrei mir die Seele aus dem Leib, der A4 kocht. Die Stimmung auf dem absoluten Höhepunkt, alle schreien mit, alle geben ihr letztes. Die Elf kämpft, die Fans tun das, wofür sie da sind. 20:32 Uhr TOR! Ich werd verrückt. Führt meine Elf wirklich 2:0? Ich kann es nicht fassen. Das Bier meines Nachbars zeigt mir, ES IST WAHR!! Ich drehe durch, der Matsch spritzt in alle Richtungen. Egal! Der Wildpark kocht! Die Fans drehen durch! Stimmung und Emotionen pur! Wahnsinn! Wir können es noch schaffen! Haben am Ende vielleicht doch die Schönredner recht behalten? Abwarten. 20:42 Uhr zurück in die Realität. Hannover schießt und trifft. Egal, wir führen noch mit einem Tor. Auf Jungs gebt alles! Wir auf der Tribüne, Ihr auf dem Rasen, gemeinsam für den Klassenerhalt! 20:45 Uhr. Aus der Traum. Hannover gleicht aus. Die Angst keimt wieder auf. Ist es doch vorbei mit der ersten Liga? Ingolstadt und Pauli wir kommen? Halbzeit. Runter, Bier holen auf den Schreck. 20:55 Uhr. Rauf in den Block, das zweite Banner dabei. Hoffentlich brauch ich es nicht, hoffentlich kann ich es ungezeigt wegwerfen. Die Stimmung schwächt ab. Jeder auf den Rängen hat Angst. In den Augen der um mich stehenden steht die blanke Angst! 21:00 Uhr Anpfiff der 2. Halbzeit. Auf Jungs gebt alles! Wir wollen euch kämpfen sehen! Die Fans pushen sich noch mal. Versuchen noch mal alles, wie schon so oft in dieser Saison. Ich gebe auf. Ich habe keine Hoffnung mehr. Das Banner wird ausgerollt. „Die Nummer 4 im Land sind wir! Danke Ede!!“ Sollte ich am Ende wirklich Recht behalten? Hoffentlich nicht. 21:19 Uhr Vorbei. Hannover führt. Ich weiß, meine Elf packt das nicht mehr. Sie sind am Ende. Geknickt. Gebrochen. Becker schüttelt den Kopf. Ich habe recht gehabt. Mir kommen die Tränen in die Augen. Mein Traum ist geplatzt. Die Fans schockiert, keine Gesänge mehr. Ist es schon Gewissheit? Schafft meine Elf es noch mal? Tor. Nein, Abseits gepfiffen. Ich werde wahnsinnig. Ich kann nicht mehr. Meine Nerven sind am Ende, die Augen voll mit Tränen. Ist der Traum aus? Karlsruhe, „Wir sind da, Jedes Spiel, ist doch klar, 2. Liga tut so weh, scheissegal, KSC!“ Unter Tränen singe ich aus ganzem Herzen. Ich schreie es, ich bin dem Zusammenbruch nahe. 21:40 Uhr. Die Fans verabschieden sich! Neben mir wird es rot, der Rauch steigt in den traurigen Himmel. Die Gegengerade hüllt sich in roten Nebel. „Solange die Sterne noch stehn, Solange der Traum nicht vergeht, So lang das Feuer in uns brennt und Blau-Weiß jeder kennt, Ja solange, für immer KSC!“ Ich weine. Die Tränen laufen das Gesicht runter. Abstieg. Aus der Traum vom 1. Liga Fußball in Karlsruhe. Die Fans haben sich angemessen vom Oberhaus verabschiedet. Überall schockierte Gesichter. Tränen, schluchzen, die Gewissheit, in die Niederungen zu rutschen. 21:48 Uhr Abpfiff. Auf den Tribünen Pfiffe. Warum? Wozu? Es ist aus!! Die letzten haben kapiert, dass wir absteigen! Ich knie nieder. Matsch. Mir egal. Mein Traum ist aus, mein Blau-Weißes Herz gebrochen! Ich sitze noch lange da. Schaue auf den Rasen. Trauere. Bin am Ende. Vereinzelt singen schockierte Fans „Hey das geht ab, Wir fahren nach Ingolstadt und Pauli.“. Wie recht sie doch haben.
Ein Tag danach. Überall werde ich angesprochen, Mut wird mir zugesprochen. Ich glaube nicht daran. Nein! Wir sind abgestiegen! Der Traum ist aus. Meine Trauer unendlich. Tschüss Oberhaus, Tschüss 1. Liga Fußball. Neuanfang. September geht ein neuer Traum los. Ich werde wieder da sein. Werde wieder singen, feiern, trauern und meckern. 34 Spieltage lang. Aber jetzt heißt es erstmal Wunden lecken und ein dickes Fell haben.
Wir schreiben den 31. Juli 2009. Die Tatsache, abgestiegen zu sein, habe ich weitestgehend verdaut. Was ich nicht verdaut habe und auch nie verdauen werde, ist, dass dieser Abstieg der unnötigste in der Geschichte meines Karlsruher SCs war. Die mangelhafte Transferpolitik unseres Managers, die Unfähigkeit in Bereichen Ticketing, Marketing und Stadion und die Sturheit unseres Trainers haben dazu geführt, dass wir trotz eines Sieges gegen Herta BSC Berlin abgestiegen sind. Dieser Abstieg und die daraus resultierende Mittellosigkeit haben wir allein dem Management und dem Vorstand zu verdanken. Lange Wochen habe ich mich zurück gehalten, doch nach den Vorkommnissen der letzten Monate muss auch ich mich auf die Seite der Kritiker schlagen. Hiermit fordere auch ich den Manager Rolf Dohmen auf, den Lizenzkadertrainer Edmund Becker freizustellen. Des Weiteren fordere ich den Vorstand des Karlsruher SC auf, Manager Rolf Dohmen vorzeitig zu beurlauben und darauf hin den eigenen Rücktritt bekannt zu geben! Für einen Neuanfang, Für einen erfolgreichen Karlsruher SC in Deutschlands Fußball-Oberhaus!! Macht den Weg frei für einen Neuanfang, viel zu lange habt ihr unbeobachtet euer Ding drehen können! Jetzt ist Schluss! Ich unterstütze ‚Gegen – Gerade – Jetzt’ aus Überzeugung und Liebe zu meinem Verein und bin gegen das sich aktuell im Amt befindliche Präsidium!
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Donnerstag, Juli 30th, 2009
Matthias Dreisigacker führte für das Heldenmagazin ein Interview mit Bradley Carnell. In diesem bilanziert der Südafrikaner unter anderem den Bundesligaabstieg,
Ich denke, spätestens nach dem Wiesbaden-Spiel hätte man etwas mehr verändern können, ja müssen. Letztendlich hat man in der täglichen Arbeit nie einen Ruck gespürt, alles plätscherte im selben Trott vor sich hin. Spieltag für Spieltag, Woche für Woche machten wir einfach so weiter, als ob gerade nichts passieren würde – in der Hoffnung, daß es irgendwann und irgendwie einfach besser würde. Aber das tat es nicht.
ebenso, wie das Taktieren des Vereins hinsichtlich seiner Vertragsverlängerung:
… Sean Dundee oder Jiri Kaufman zum Beispiel mußten meine Erfahrung, die Vertragverlängerung wie eine Karotte an der Schnur vor die Nase gehalten zu bekommen, um anschließend doch abgeschoben zu werden, ja ebenfalls schon machen.
Lesenswert wie immer – wie man es von “Auf, Ihr Helden!” kennt.
>>> Hier das ganze Interview lesen >>>
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Dienstag, Juli 28th, 2009
von Dennis Paluschka
Mein Verein geht gerade den Bach runter und niemand tut etwas. Die Opposition scheint zerstritten und (noch) zahlenmäßig unterlegen. Deshalb ist es wichtig, die vorgebrachte Kritik zu bündeln und übersichtlich darzustellen. Was mit dem Supporters-Magazin begonnen wurde muss weitergeführt werden. Die Debatte muss sachlich und auf der Basis von stichhaltigen Argumenten geführt werden. Es reicht nicht, im Stadion oder online im Schutze der Anonymität zu wettern. Deshalb habe ich gerade den Mitgliedsbeitrag ausgefüllt und werde im Oktober von meinem Stimmrecht Gebrauch machen, damit mein Verein, nein, unser Verein nicht weiter heruntergewirtschaftet und in Richtung Oberliga manövriert wird. Denn, wie kann es sein, dass:
- kein einziger Verantwortlicher öffentlich Maik Franz stützt und niemand gegen die Presse vorgeht, als dieser Opfer einer wohl beispiellosen Hetzjagd wird?
- ein Trainer über 18 Monate einen destruktiven und vor allem erfolglosen Fußball spielen lässt und gerade am scheinbar absoluten Tiefpunkt eine Jobgarantie auch für Liga 2 ausgesprochen bekommt?
- man Spieler, die definitiv einmal kicken konnten, im Sturm als Alleinunterhalter über Monate verhungern lässt und sie so ihres Selbstvertrauen beraubt?
- sich dann wundert, dass diese Spieler nicht mehr treffen?
- ein Trainer Motivation nicht als seine Aufgabe ansieht und lethargisch an der Seitenlinie sitzt/steht, anstatt dem Spiel gerade bei Rückstand von außen neue Impulse zu geben?
- bei Rückstand nur positionsgerecht wechselt und am defensiven und offenkundig erfolglosen System festhält?
- Spieler in ein System gepresst werden, anstatt das System dem vorhandenen Spielermaterial anzupassen?
- in der entscheidenden Transferphase im Sommer der Manager seine Aufgaben von seinem Urlaubsort aus angeht?
- im Winter Spieler verpflichtet bzw. ausgeliehen werden, die nie eine Chance erhalten?
- für diese viel Geld ausgegeben wird und keiner dafür geradestehen muss?
- wir noch immer keinen Fortschritt in der Stadionfrage erzielt haben?
- selbst Kleinigkeiten wie die Renovierung der Toiletten hinter der Gegengerade nicht finanziert werden können, obwohl man zwei Jahre lang Bundesligafußball in KA hatte?
- in dieser Zeit kein neuer Hauptsponsor zu finden war, der mehr Geld als die EnBW zu Zweitligazeiten zuschießt?
- der Verein trotz tollem Fußball in Liga 2 sowie zwei Jahren Bundesliga und der daraus resultierenden Medienpräsenz nicht finanziell auch nur annähernd finanziell saniert werden konnte?
- wir noch immer gezwungen sind Transferüberschüsse im sieben stelligen Bereich zu erwirtschaften?
- ich, wenn ich auf der Basis der genannten Argumente/Probleme Kritik an den Verantwortlichen übe, sei es durch Plakate oder Sprechchöre von der Masse ausgepfiffen werde bzw. mich in den BNN als „sogenannten Fan“ und Krawallmacher bezeichnen lassen muss?
- Leute, die Alles für ihren Verein tun und taten, überall in Deutschland und Europa egal in welcher Liga als Verbrecher dargestellt werden vom Verein keinerlei Unterstützung erfahren?
- Leute, diese Jungs und Mädels auspfeifen und ihren Versuch ein Zeichen zu setzen untergraben und nur zu deren Schaden plötzlich selbst Support betreiben?
- zweifellos vorhandene Verdienste für den Verein einen zum Gott machen, der nie Fehler macht und der keinesfalls kritisiert werden darf?
Diese Liste an Fragen ließe sich noch beliebig fortsetzen, allein zum Thema Marketing ließen sich noch weitere zehn Argumente anführen.
Und nein, ich bin kein Mitglied einer der Ultra-Gruppierungen. Aber ich respektiere deren Mühen, Meinungen und Wirken wie auch das eines jeden anderen KSC-Fans solange es argumentativ begründbar ist und unserem Verein zu Gute kommt. Deshalb: NEIN zu Antifußball unter Becker und NEIN zur Misswirtschaft unter Dohmen und dem gegenwärtigen Vorstand!!!
NEIN zum Vorstand bei der MGV im Oktober.
Ich will wieder Fußball sowie Leidenschaft und Mut im Wildpark sehen. Deshalb habe ich meine ersten Spiele besucht und nicht (nur) aufgrund der geographischen Nähe.
Denn der KSC ist mir eine Herzensangelegenheit und die lasse ich mir nicht kaputt machen;
VON NIEMANDEM
WIE EIN TRAUM, DER NIE VERGEHT…
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Montag, Juli 27th, 2009
Becker: Distanz als Schlüssel – kicker online.
Trainer Beckers Stärke ist seine Schwäche. Becker gilt als spielernah, das nutzten einige Profis in der Vergangenheit aus. Daher geht Becker nun bewusst mehr auf Distanz zum Team. Manager Dohmen stand wegen seines unglücklich gewählten Urlaubs in der Vorbereitungszeit in der Kritik. Im Umfeld rumort es außerdem, da durchgesickert ist, dass sich das Präsidium in der momentanen Zusammensetzung wohl nicht wieder zur Wahl stellt. Finanziell tanzt der KSC auf der Rasierklinge. Um den Haushalt in trockene Tücher zu bringen, müssten die Ablösesummen für Franz, Kennedy und Celozzi herhalten. Das große Manko des KSC: Die Einnahmen, in Sachen Marketing ist man nicht einmal zweitklassig.
Danke für die klaren Worte, dem ist nichts hinzu zu fügen.
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Montag, Juli 27th, 2009
Die Älteren unter uns wissen wahrscheinlich gleich etwas mit der Überschrift anzufangen, für alle Anderen gibt es youtube. Mir ist der Titel blitzartig eingefallen, als ich den Artikel “Klärende Gespräche” in der BNN von heute (27.07.09) gelesen habe. Nachdem man Christian Timm schon gestern beim Familientag im KSC-Trikot vorgestellt hat, deutet dies auf eine Weiterbeschäftigung zu verminderten Bezügen hin. Ebenso ist wohl bei Markus Miller etwas im Busch, wenn man die vorhandenen Informationen aneinander fügt. Bei den Personalien Drpic und Staffeldt sieht das allerdings etwas anders aus:
Zudem wäre Drpic für den Erstliga-Absteiger kaum finanzierbar. Da der Verein rein spekulative Absichten verfolgte, indem er ihn bis 2011 an sich band, sind Ausgaben für seine Dienste im Etat nicht vorgesehen. Das bestätigt Verwaltungsratschef Peter Mayer.
Trio mit \”Da-Da-Da\” auf youtube
Eine Weiterbeschäftigung von Timo Staffeldt, vom Trainer befürwortet, erweist sich als schwierig. Sollten keine Transfererlöse erzielt werden, stehen laut Becker wirtschaftliche Abwägungen gegen eine Entscheidung für Staffeldt.
Die Situation mit Dino Drpic ist natürlich nicht neu, aber ich frage mich zum wiederholten Mal nach diesen Zeilen, ob es beim KSC überhaupt eine halbwegs realistische Budgetplanung gegeben hat oder diese im Sylter Sand seinen Ursprung hat. Wenn es dann alles aufgeht, kann man sich ja auch nicht beschweren, schließlich haben ja auch schon designierte Ministerkandidaten Steuerreformen auf Bierdeckeln geplant.
Bei der Personalie Timo Staffeldt muss ich mich allerdings “fremdschämen”, denn was man mit ihm veranstaltet grenzt meines Ermessens an den guten Geschmack. Erst plant man mit ihm nur wenn Godfried Aduobe gehen würde, dann möchte man doch lieber beide halten, anschließend ist kein Geld da für ihn, kurze Zeit später lässt man ihn doch wieder mit ins Trainingslager fahren (um sich von seinen Qualitäten überzeugen zu können!) und heute könnten “wirtschaftliche Abwägungen” gegen seine Weiterverpflichtung sprechen. Auf der gleichen Seite der BNN endet ein Artikel über das Freundschaftsspiel gegen Racing mit den Worten: “In der ersten Wochenhälfte erwartet der Trainer noch einen Testkandidaten. Gesucht wird noch ein Abwehrspieler.”
Ob Timo Staffeldt nochmal vorspielen darf? Schließlich sollte man sich mal ein Bild über seine Qualitäten machen können……
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Sonntag, Juli 26th, 2009
Lieber “Herr KSC”!
Sie wissen sicherlich, wen ich damit meine, wenn ich Sie so anspreche.
Auch wenn der Fanclub World Wide Wave heute gestreikt hat, sind andere voll auf ihre Kosten gekommen, wie ich vernommen habe.
Der Wildpark wurde eiligst von den Schmähparolen der “sogenannten Fans” gesäubert, der Kader wohl noch um die fraglichen Positionen erleichtert und das Beiprogramm war sicherlich einen Besuch wert. Ede Becker konnte die Massen begeistern, da er dem staunenden Publikum verkündet hat, zukünftig nicht nur mit 2 Stürmern spielen zu wollen, also ein perfekter Tag.

Stand der Fa. Intersport-Hoffmann auf dem Familientag 2009

Hat im Wildpark nichts verloren!
Ganz prima finde ich auch die Idee eines unserer KSC-Partner (Intersport Hoffmann), die es möglich machten auch am KSC-Familientag Trikots unserer Freunde aus dem Kraichgau zu kaufen. Leider haben Sie aber vergessen einen ordentlichen Platz für die publikumswirksame Verbrennung von TSG-Trikots zu schaffen. Vielleicht kann man da ja, gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr etwas arrangieren, dann fiele es auch nicht sonderlich auf, wenn weitere KSC-Fans ihre Mitarbeit an dieser Veranstaltung versagen!
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Dienstag, Juli 21st, 2009
Karlsruher SC: Unbeflockte Empfängnis | Frankfurter Rundschau – Sport
Nicht dass die Angelegenheiten in Sachen Miller, Drpic und Timm an Peinlichkeit noch zu überbieten sind, Herr Becker tappst noch mit beiden Latschen in den Fettnapf. Aber ok, er hat uns ja schon vor langem wissen lassen, dass er sich für Motivation der Spieler nicht zuständig fühlt, dann kann das ja auch nicht demotivierend für die Herren Jeff Kornetzky und Kristian Nicht sein.
“Eine unbefriedigend.e Situation für alle”, sagt Trainer Edmund Becker, dem die Angelegenheit unangenehm ist. “Grenzwertig”, nennt er die Notlösung Abschieben zu den Amateuren, sieht aber gerade im Fall Miller keine Alternative: “Markus ist von den drei Torhütern der beste, er würde auf Dauer die anderen blockieren.”
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Dienstag, Juli 21st, 2009
1899 Hoffenheim – News.
20.07.2009
1899 Hoffenheim stoppt Dauerkarten-Verkauf – erneut 20.000 Jahreskarten-Inhaber
1899 Hoffenheim hat den Verkauf der Dauerkarten für die Saison 2009/2010 eingestellt. Wie schon in der Vorsaison wurde der Verkauf bei 20.000 Dauerkarten gestoppt. Nahezu alle Bestandskunden aus der letzten Spielzeit haben dabei ihr Vorkaufsrecht genutzt oder Ihre Dauerkarte einer anderen Person übertragen.
“Für uns bedeutet die erneute Traummarke von 20.000 Jahreskarten-Besitzern einen großartigen Vertrauensbeweis an die Mannschaft von 1899 Hoffenheim. Es soll jedoch auch die Möglichkeit geben, Einzeltickets für die Heimspiele zu erwerben. Aus diesem Grund haben wir uns erneut dazu entschieden, eine Obergrenze zu ziehen. Wir sind sehr zuversichtlich, auch in der neuen Saison den Besuch der Rhein-Neckar-Arena zu einem besonderen Erlebnis vor ausverkauftem Haus zu machen”, so Geschäftsführer Jochen A. Rotthaus.
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Samstag, Juli 18th, 2009
11 FREUNDE – Bundesligen – Stürmische Zeiten im Wildpark.
Am besten gefällt mir immer noch das Bid vom Schirm samt Träger, aber auch der Artikel von Benjamin Weidewart passt ins Bild.
Seit Monaten gibt es in Karlsruhe gespaltene Fanlager – die Stimmung ist auf dem Tiefpunkt. Während ein Teil der Ultraszene lautstark ihrem Ärger über den Verein Luft macht, schwören die anderen Anhänger ihrer Führungsriege die Treue.
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Samstag, Juli 18th, 2009
Liebe KSC-Fans,
in den vergangenen Jahren hat sich der Fanclub World-Wide-Wave mit einem Internetcafé und Waffelstand am Familientag beteiligt. Wir taten das unter anderem, um zu verdeutlichen, dass unsere Verbundenheit mit dem Verein über die Unterstützung der Mannschaft im Stadion, zu Hause wie auswärts, hinausgeht. An dieser Verbundenheit hat sich auch nichts geändert.
Allerdings bereiten uns einige unbeantwortete Fragen erhebliches Kopfzerbrechen. Uns fehlen jegliche Anhaltspunkte, wie die sportliche Talfahrt der letzten 3 Halbrunden gestoppt werden soll, die im mit 32 Punkten leicht vermeidbaren Abstieg mündete.
Vielmehr signalisieren uns das ausgegebene Saisonziel und ein für uns mangels Information und Transparenz unerklärlich geringer Saisonetat keinerlei Besserung. Ob dieses Saisonziel zum Ligastart noch Gültigkeit haben kann, erscheint uns angesichts des aktuellen Kaders und der Transfer- und Vertragspolitik zumindest zweifelhaft.
Leider ist zudem in 2 Jahren Erster Liga jegliche Chance versäumt worden, den KSC zu etablieren und voran zu bringen. Egal ob Stadionfrage, Marketing, Sponsorenumfeld – in keinem Bereich sind Fortschritte zu erkennen, im Gegenteil. Einige Entscheidungen in diesen Bereichen erscheinen zudem äußerst fragwürdig. Die Entschuldigungen und Ausreden für diese Situation sind seit Jahren die gleichen. Eine Besserung ist nach unserer Ansicht nicht in Sicht.
Leider werden durch die minimalistische Presselandschaft in Karlsruhe die wenigsten Missstände kritisch hinterfragt, lieber wird dort unter dem Deckmantel der Berichterstattung (Vereins-)Politik betrieben. Dass wir den Abstieg nicht auch noch beklatschten, macht aus uns noch keine “sogenannten Fans”, wie Kritiker gerne bezeichnet werden. Wir aber finden: Kritik muss sein dürfen, gerade jetzt. Die Außendarstellung des Vereins und der Umgang mit Kritik, selbst wenn diese sachlich und fundiert geäußert wurde, schwächen demzufolge unsere Bereitschaft, den Familientag aktiv mitzugestalten.
Wir wollen und können deshalb nicht in gewohnter Form am Familientag teilnehmen. Gute Laune nach dem „Alles wird gut“-Motto, danach steht uns derzeit leider nicht der Sinn.
Mit blau-weissem Gruß
Der Vorstand des Fan-Clubs „World Wide Wave 2000“
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