<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gegen-Gerade-Jetzt</title>
	<atom:link href="http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.gegen-gerade-jetzt.de</link>
	<description>Eine Initiative von Mitgliedern für Mitglieder des KSC</description>
	<lastBuildDate>Fri, 20 Aug 2010 20:46:28 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Drosselklappen-Synchronisation</title>
		<link>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=956</link>
		<comments>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=956#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 20:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlev M. Gronau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritische Stimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um den Verein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=956</guid>
		<description><![CDATA[Nach dem erfolgreichen Einbau neuer Vergaser-Flansche an meinem altehrwürdigen Spider, habe ich eigentlich erwartet bei einer Probefahrt in höchste Euphorie zu geraten und mich ganz und gar auf die erste große  Ausfahrt am kommenden Sonntag nach Fürth zu freuen. Wie immer kam alles anders als man denkt und ich musste leidvoll feststellen, dass die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem erfolgreichen Einbau neuer Vergaser-Flansche an meinem altehrwürdigen Spider, habe ich eigentlich erwartet bei einer Probefahrt in höchste Euphorie zu geraten und mich ganz und gar auf die erste große  Ausfahrt am kommenden Sonntag nach Fürth zu freuen. Wie immer kam alles anders als man denkt und ich musste leidvoll feststellen, dass die Karre läuft, wie der berüchtigte „Sack Reis“, da die Vergaser-Synchronisation durch den Ausbau der Solex-Doppelvergaser gelitten hat und ich wahrscheinlich ein wenig zu viel an den Schräubchen gedreht habe.<br />
Die Fahrt nach Fürth steht auf Messers Schneide, da in der Kürze der Zeit für einen engagierten Doppel-Linkshänder wie mich, die Synchronisation der Drosselklappen und die Einstellung des Vergasers wohl eine all zu große Herausforderung darstellt.<span id="more-956"></span></p>
<p>Die Spatzen (oder waren es die Maulwürfe?)  haben es bereits gestern von den Dächern des Wildparks gepfiffen und tatsächlich wurde heute ein mittelständisches Unternehmen aus dem Landkreis Karlsruhe als Hauptsponsor des KSC vorgestellt, dessen Name schon seit einigen Tagen die Gerüchteküchen am brodeln hielt. Erst vor ein paar Wochen hat sich eben genau dieses Unternehmen schon als Wildpark-Partner im Wildpark vorgestellt, was mich persönlich in Erstaunen versetzt hat. Zum Einen, da ich bei einer der letzten Heimfahrten vom Wildpark das Potential der Leuchtreklame von „Klaiber“ entdeckt habe und ich zum Anderen an eine Spontan-Party bei einem Freund denken musste, bei der ich einen der Geschäftsführer persönlich kennen gelernt habe und das Unternehmen seither mit den Attributen „bodenständig und badisch“ taxiert habe. An ein Engagement in dieser Größenordnung hätte ich aber nie gedacht.</p>
<p>Bodenständig und badisch sind nun sehr viele der neu gewonnenen Partner des KSC und auch wenn es manchmal sehr holprig rüber kommt, sehe ich genau diese Eigenschaften auch bei der Vereinsführung. Leider aber gibt es noch einen weiteren Wesenszug, den man dem Badner und v.a. den „Briganden“ zuordnen muss: den Bruddler!<br />
Nichts ist gut genug, um den hohen Ansprüchen gerecht zu werden. Kein Spieler kann die Erwartungen des klassischen Bruddlers erfüllen. Kein Sponsor des Vereins gibt genug Geld aus, um den Bruddler zufrieden zu stellen.<br />
Es ist ja nun nicht so, dass ich meine badischen Gene verleugnen kann und nicht bruddle, aber immerhin versuche ich das doch immer in positive Bahnen zu lenken und so freue ich mich über das Engagement von allen neu gewonnenen Partnern, ebenso wie über langjährige Gönner des Vereins, die nun fast alle aus dem direkten Einzugsgebiet des KSC stammen.<br />
Warum man diese regionale Komponente nicht deutlicher kommuniziert und bewusster voran treibt,  kann ich nicht nach vollziehen. Der KSC braucht EIN Image, ein Alleinstellungsmerkmal bzw. eine USP (unique selling proposition), wie es die Marketing-Strategen bezeichnen würden.<br />
Klaiber, EnBW, Rothaus, init, Fiducia, Lotto BW, in-software, Württembergische Versicherung, sowie all die „Wildpark-Partner“ und Sponsoren aus dem 1894-Club stehen dafür, es sollte vielleicht aber auch mal irgendwann mit Stolz nach außen getragen werden!</p>
<p>Nach der erfolgreichen Akquisition eines neuen Hauptsponsors bei meinem altehrwürdigen KSC, habe ich eigentlich erwartet bei der Lektüre im Internet in höchste Euphorie zu geraten und mich ganz und gar auf das erste Auswärtsspiel am kommenden Sonntag in Fürth zu freuen. Wie immer kam aber alles anders, als man denkt und ich musste leidvoll feststellen, dass die Karre nicht nur wie der berüchtigte Sack Reis läuft, sondern vielmehr ganz tief im Dreck steckt.<br />
Schade nur, dass man sich nicht mal besinnt und versucht mit gemeinsamen Kräften an zu packen, um den Verein wieder auf den Weg zu bringen. </p>
<p>Es ist schon bei den Doppelvergasern meines Spiders eine Heidenarbeit, aber die Synchronisation in meinem Verein macht mir leider noch viel mehr Sorgen&#8230;..</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?feed=rss2&amp;p=956</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Schritt für Schritt&#8221; &#8211; 2. Infoveranstaltung für Mitglieder am 27.07.2010</title>
		<link>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=945</link>
		<comments>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=945#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 12:15:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlev M. Gronau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intern]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um den Verein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=945</guid>
		<description><![CDATA[Eindrücke von der Informationsveranstaltung für Mtglieder und Fans des KSC am 27.07.2010 von unserem &#8220;Gastwriter&#8221; Siggi Hoeschele , der so freundlich war uns seinen Bericht zur Verfügung zu stellen.

Zur zweiten öffentlichen Infoveranstaltung wurden gestern Abend vom Präsidium des KSC  Mitglieder und Fans des KSC ins Clubhaus geladen. Dem Aufruf folgten auch etwa dreihundert Zuhörer, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eindrücke von der Informationsveranstaltung für Mtglieder und Fans des KSC am 27.07.2010 von unserem &#8220;Gastwriter&#8221; Siggi Hoeschele , der so freundlich war uns seinen Bericht zur Verfügung zu stellen.</strong></p>
<p><strong><br />
<blockquote>Zur zweiten öffentlichen Infoveranstaltung wurden gestern Abend vom Präsidium des KSC  Mitglieder und Fans des KSC ins Clubhaus geladen. Dem Aufruf folgten auch etwa dreihundert Zuhörer, die für ein gut besuchtes Clubhaus sorgten.<br />
Gegen 19.00 Uhr begrüßte Präsident Paul Metzger die anwesenden Vertreter der Presse und die gekommenen Fans.<br />
Dabei kam er auch gleich auf die Inhalte seiner Arbeit samt seiner Präsidiumskollegen in den letzten sechs Monaten zu sprechen.</strong></p></blockquote>
<p><span id="more-945"></span></p>
<p>1.) Einigung mit dem Rechtehändler Michael Kölmel<br />
Ohne diese Einigung hätte dem KSC laut Metzger die Insolvenz gedroht. Dank diesem Konsens und ohne die Zugabe von Geldern aus der umliegenden Wirtschaft hätte es schon Anfang des Jahres massive Probleme mit der DFL bezüglich der Lizenz gegeben.<br />
Abschließend konnte Metzger noch zu diesem Thema sagen, dass man bei dem Verzicht auf gewisse gerichtliche Instanzen weitere Gelder in Sinne des KSC einsparen hätte können, sofern man rechtzeitig gehandelt hätte. </p>
<p>2.) Vertrag mit dem Architekturbüro Fiebiger</p>
<p>Nach zähen Verhandlungen mit dem ehemals als Stadionarchitekt verpflichteten Folker Fiebiger, konnte ein Vergleich erzielt werden. Statt der geforderten 3,2 Millionen Euro konnte man aus diesem Verfahren mit einer Einmalzahlung von 600.000 Euro aussteigen. Dies bedeutet nun, dass man in Sachen Stadionneubau endlich unabhängige Wege gehen kann.</p>
<p>3.) Neubau eines Jugendzentrums</p>
<p>Wie schon bei der Einfahrt in den Wildpark zu erkennen war, ist der alte Jugendbau Geschichte. An dieser Stelle wird in den kommenden Wochen ein Containerkomplex errichtet, der die entsprechenden Umkleidekabinen und Schulungsräume beinhaltet, die eine moderne Nachwuchsarbeit fordert.<br />
Beim Thema &#8220;Rundbau&#8221; wurde noch kein definitiver Verwendungszweck bekannt gegeben, da derzeit noch Vorschläge zu einem sinnvollen Einsatz gesammelt werden. Laut Präsidium sind diesbezüglich aber schon etliche kreative Vorschläge eingegangen.</p>
<p>4.) Neuvertrag Caterer im Wildpark</p>
<p>Nach langen Verhandlungen konnte auch hier eine Lösung präsentiert werden. Der Wildpark wird bis zum ersten Spieltag mit einer neuen Infrastruktur in Sachen Verpflegungsstände ausgebaut, die ab sofort den Komfort bei den Heimspielen erheblich verbessern sollen. Hier konnte man ein Karlsruher Unternehmen gewinnen, das schon in etlichen bundesdeutschen Stadien und auch international vertreten ist. Dabei wird eine Summe von einer Million Euro pro Saison garantiert und zusätzlich fünfundzwanzig Prozent von jedem verkauften &#8220;Getränk/Wurst&#8221; (Anm. d. Red.: Wir gehen davon aus, dass auch andere Getränke und Speisen nicht von der Umsatzbeteiligung ausgenommen sind!).</p>
<p>Auf den Präsidenten folgend übernahm Vize-Präsident Rolf Hauer das Wort und berichtete über diverse Vertragssituationen, in denen sich der KSC derzeit befindet. Dabei wurde endlich auch einmal die Thematik angesprochen, dass Verträge des Vorgängerpräsidiums bzw. des ehemaligen Geschäftsführers den Ist-Zustand des KSC erheblich belasten. Diesbezüglich wurden vor allem die fehlenden Marketingeinnahmen und die vielen Spielerverträge auf Erstliganiveau mit einer langfristigen Laufzeit genannt.<br />
Ferner wurde von Hauer in einem kurzen Überblick die neue personelle Ausrichtung vorgestellt. Interessant dabei ist, dass der Posten des bisherigen Geschäftsführers nun von zwei Personen (Trentl/Kalusche) bekleidet wird und noch entsprechende Gelder dabei eingespart werden können. </p>
<p>Kalusche übernahm daraufhin auch das Mikrofon und berichtete kurz und bündig über die derzeitige finanzielle Situation des KSC im Vergleich zu den anderen Vereinen in der zweiten Bundesliga. Dabei kam ganz klar zum Vorschein, dass der KSC ein Einnahmeproblem hat. Dies möchte man mit einem neuen Hauptsponsor bzw. verstärkten Maßnahmen im Marketingbereich und dem neuen Vermarktungspartner &#8220;Sportfive&#8221;  so schnell wie möglich in den Griff bekommen. </p>
<p>Abschließend berichtete der sportliche Leiter Arnold Trentl über den Stand der Saisonvorbereitung. Nach zwei erfolgreichen Trainingslagern geht man motiviert in die neue Saison. Die Mannschaft hätte sich große Ziele gesteckt und man hofft, dass sich diese auf dem Platz bewahrheiten.<br />
Bezüglich neuer Spieler werde der Markt sondiert, um evtl. noch entsprechende Wünsche des Trainers berücksichtigen zu können, sofern dies der finanzielle Rahmen zulasse. </p>
<p>Unterm Strich eine interessante Veranstaltung, bei der auch viele kritische Wortbeiträge zugelassen wurden und das Präsidium sehr wohl ein Ohr für sämtliche Anliegen hatte. Dabei wurde auch nicht vertuscht, dass es erhebliches Steigerungspotential in der Präsentation des Karlsruher Sport-Clubs in der Öffentlichkeit gibt. </p>
<p>Bleibt zu hoffen, dass man aus den Fehlern der Vergangenheit lernt und auch gewisse Karlsruher Presseorgane diverse Entwicklungen/Voraussetzungen entsprechend bewerten. Ohne diesen Konsens ist eine ordentliche Wahrnehmung unseres Vereins in der Öffentlichkeit leider nicht machbar.</p>
<p><strong>Auf zu neuen Ufern!</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?feed=rss2&amp;p=945</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Herzblut für den KSC</title>
		<link>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=919</link>
		<comments>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=919#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 12:09:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlev M. Gronau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritische Stimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressestimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um den Verein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=919</guid>
		<description><![CDATA[Überschattet von den Meldungen über einen gescheiterten Millionen-Deal, die es noch näher zu beleuchten gilt, haben wir heute vergeblich die lokale Tageszeitung nach einer Meldung abgesucht, die zumindest im SWR einen Platz gefunden hat. Man merkt wie sein Herz am KSC hängt!
Dohmen verklagt KSC auf Prämienzahlungen
Der ehemalige Manager Rolf Dohmen hat den KSC vor dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Überschattet von den Meldungen über einen gescheiterten Millionen-Deal, die es noch näher zu beleuchten gilt, haben wir heute vergeblich die lokale Tageszeitung nach einer Meldung abgesucht, die zumindest im SWR einen Platz gefunden hat. Man merkt wie sein Herz am KSC hängt!</p>
<p><strong>Dohmen verklagt KSC auf Prämienzahlungen</strong></p>
<blockquote><p>Der ehemalige Manager Rolf Dohmen hat den KSC vor dem Karlsruher Arbeitsgericht auf Zahlung von Prämien verklagt. Seit seiner Freistellung stehen Dohmen seiner Meinung nach rund 35 000 Euro an Punkt- und Siegprämien zu, die der Verein bisher nicht bezahlt habe. Der KSC widerspricht: im Arbeitsvertrag des ehemaligen Managers sei bei einer Freistellung lediglich die Zahlung des Grundgehaltes vereinbart worden.</p></blockquote>
<p>Quelle: SWR-Nachrichten vom 21.04.2010</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?feed=rss2&amp;p=919</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>S &#8211; EINE STADT SUCHT EINEN SCHNEEBALLWERFER</title>
		<link>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=895</link>
		<comments>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=895#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 17:43:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Farrenkopf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritische Stimmen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=895</guid>
		<description><![CDATA[Zur aktuellen Berlinale die sensationelle Entdeckung einer Zweitversion des Film-Klassikers
Fritz Langs einprägsame Parabel vom Tribunal der Rechtlosen schleicht durch den Wildpark.
Die ehrenwerte Gesellschaft mit lediglich synthetischem Dreck am Stecken nimmt es endlich in die Hand, Störenfriede auszumerzen. Ein Schneeballwurf ersetzt dabei das Kapitalverbrechen der Erstversion.

Empörung vieler Orten über ein paar junge Verursacher eines Spielabbruchs, beflügelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur aktuellen Berlinale die sensationelle Entdeckung einer Zweitversion des Film-Klassikers</strong></p>
<p>Fritz Langs einprägsame Parabel vom Tribunal der Rechtlosen schleicht durch den Wildpark.<br />
Die ehrenwerte Gesellschaft mit lediglich synthetischem Dreck am Stecken nimmt es endlich in die Hand, Störenfriede auszumerzen. Ein Schneeballwurf ersetzt dabei das Kapitalverbrechen der Erstversion.</p>
<p><span id="more-895"></span></p>
<p>Empörung vieler Orten über ein paar junge Verursacher eines Spielabbruchs, beflügelt von der suchthaften Neigung zu Lagertheorien, die sich an Tribünen-Blöcken orientieren.<br />
Nun ist es eben so, war so und wird immer so bleiben, dass den meisten Zuschauern eine Unterbrechung Ihres Unterhaltungsprogramms nicht schmeckt. Das war schon früher im Kino so, als noch regelmäßig Filmrollen gerissen sind.<br />
Der Erstaunliche besteht jedoch darin, dass als störend empfundenes Verhalten überhaupt nicht mehr auf seine (Sozial-)Schädlichkeit überprüft und danach bestraft wird, sondern nach willkürlicher Einordnung gemäß der Sterilisationsprogramme DFB und DFL.<br />
Ob mit Watte- oder Pulverschnee-Bällchen geworfen wird, soll sich im Wesen nicht von Würfen mit Flaschen, Knallkörpern oder Golfbällen unterscheiden!<br />
Das wurde in meiner Jugend sogar von den älteren Herren auf den Fußballplätzen differenziert, die in der Bezirksliga auf der grauen Plastikrohr-Spielfeldumrandung zu finden waren, um ihre Bandscheiben ein bisschen zu entlasten. Immerhin gab es also eine, wie auch immer geartete Abwägung, bevor einem 14jährigen nicht weniger selbstherrlich an den Ohren zogen wurde oder eben nur mit strengem Blick der nächste Bier-Bringdienst als Strafe auferlegt wurde.</p>
<p>Zunehmend schwingt sich ein demokratisch nicht legtimierter Verband also zum gesellschaftlichen Korrektiv auf und verändert die Maßstäbe.<br />
Erwartet irgendjemand, dass Menschen an solchen Funktionärsabsurditäten lernen wollen,  Ordnungen anzunehmen?<br />
Mindestens seit den Zeiten der Aufklärung gilt die Jugend als die Brutstätte allen Unheils, um nicht sogar auf alte Griechen zurückzugreifen. Jugendliche Grenzübertretungen sind schon immer ein wesentlicher Motor der Gesellschaft, die darüber schimpft.</p>
<p>Wenn die ehrenwerte Gesellschaft nun Stadionverbote fordert, beweist sie die gleiche Unfähigkeit im intelligenten Umgang mit Regeln wie S – der Schneeballwerfer, denn spätestens nach der Vorwarnung über die Stadiondurchsage hält man halt einfach die Finger still. Das sollte den Jugendlichen dann doch vom Kind unterscheiden, unabhängig vom Verhalten der Offiziellen und des Spielertyps „Schüchternes Reh“.</p>
<p>In Fritz Langs Paradoxon teilen das Tribunal und dessen Angeklagter das gemeinsame Problem des verhältnismäßigen Umgangs mit Regeln. Dies kann eine Gesellschaft zerreißen. Dessen sollten sich alle Beteiligten klar sein, wenn sie nicht dem Wahnsinn verfallen sind, der in Peter Lorres legendärer Darstellung der verzweifelten Verteidigung „Will nicht, muss!“ seinen Ausdruck findet.</p>
<p>Der Stadtjugendausschuss könnte seine Räumlichkeiten vielleicht für einen Filmabend mit der Erstversion des cineastischen Meilensteins zur Verfügung stellen. Falls Fritz Lang nicht als allzu einseitig und aufrührerisch gelten sollte, nur weil er danach das „Testament des Dr. Marbuse“ gedreht hat. Es ist historisch belegt, dass es sich dabei um keinerlei Anspielung auf das DFB-Regelwerk handelt.</p>
<p>Gute Besserung, großes deutsches Kino!</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-889" title="ksc_muc6" src="http://www.gegen-gerade-jetzt.de/wp-content/uploads/2010/02/ksc_muc6.JPG" alt="ksc_muc6" width="750" height="500" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?feed=rss2&amp;p=895</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ausgeräubert!</title>
		<link>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=872</link>
		<comments>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=872#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 09:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlev M. Gronau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritische Stimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um den Verein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=872</guid>
		<description><![CDATA[Beobachtungen zur Informationsveranstaltung des KSC vom 19.01.2010
Sehr schön, dass man einen Termin gewählt hat, den man mit dem schon länger festgelegten Testspiel gegen die &#8220;Schanzer&#8221; aus Ingolstadt verbinden konnte und sich somit gleich ein recht gutes Bild vom Leistungsstand unseres &#8220;A/B-Kaders&#8221; machen konnte. Zudem tummelten sich da schon am Nachmittag Spielerberater, Pressevertreter, Co-Trainer, Sportdirektoren und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beobachtungen zur Informationsveranstaltung des KSC vom 19.01.2010</strong></p>
<p>Sehr schön, dass man einen Termin gewählt hat, den man mit dem schon länger festgelegten Testspiel gegen die &#8220;Schanzer&#8221; aus Ingolstadt verbinden konnte und sich somit gleich ein recht gutes Bild vom Leistungsstand unseres &#8220;A/B-Kaders&#8221; machen konnte. Zudem tummelten sich da schon am Nachmittag Spielerberater, Pressevertreter, Co-Trainer, Sportdirektoren und deren Stellvertreter in spe, verletzte Profis, angeschlagene Amateure, verheißungsvolle Talente und natürlich einige hundert Hobbytrainer. Mit ein wenig krimineller Energie wäre es mir gelungen, die Arbeitspapiere von Herrn Schröder (neu im Trainerteam) zu fotografieren oder das Gespräch mit B.Reich mitzuschneiden, um es als Mahnmal der negativen Außendarstellung den Gazetten zum Fraß bzw. der Verwertung zu zuführen. Ich zog es vor, die Situation zu genießen, mal wieder so nah dran zu sein und konzentrierte mich darauf den Spielern, die 1m vor mir an der Außenlinie entlang sprinteten, auf die Füße zu schauen und nach Kabinettstückchen im Umgang mit dem runden Leder Ausschau zu halten und als Einer der ersten zu wissen, welchen Trainerschein der Neue nun hat. Nichts Außergewöhnliches für mich, so geht es nun mal zu auf dem Sportplatz, oder?<br />
<span id="more-872"></span></p>
<p>Auf dem Weg zum Clubhaus sehe ich gerne Dinge, die man eigentlich gar nicht sieht oder sehen soll. Da liest man einen &#8220;Dohmen raus&#8221;-Schriftzug  auf einem Stromkasten, der die letzte Säuberungsaktion kurz vor Beginn der Hinrunde überstanden hat und da wundert man sich über an Dampfmaschinen erinnernde Aggregate, die wohl in Zusammenhang mit der Rasenheizung des Trainingsplatzes stehen. Jaja, genau die Rasenheizung über die so viel geschrieben wurde, die Rasenheizung deren Bedienung wohl nicht einwandfrei funktioniert hat im letzten Winter bzw. man nach langem Hin- und Her feststellen musste, dass ein wesentliches Bauteil nicht vorhanden war und daher auch kein ordentlicher Betrieb möglich war. Es ist aber auch wohl die Rasenheizung, die uns Herr Raase in seiner Abschiedsrede neben der Schaffung des  Kunstrasenplatzes und anderen realisierten &#8220;Großbauprojekten&#8221; in Erinnerung gerufen hat, aber leider nicht daran dachte, das zum Betrieb notwendige Aggregat in der Bilanz zu aktivieren. Wenn ich mich recht erinnere, hat man ja im vergangenen Jahr noch schwarze Zahlen geschrieben, da hätte die Anschaffung bzw. eine Rückstellung oder gar Sonderabschreibung dieser Position durchaus Sinn gemacht. Es kam ja dann, wie es kommen musste und rechtzeitig zum Wintereinbruch Mitte Dezember 2009 hatte man das Problem wieder zur Diskussion anstehen. Nur dieses Mal war die Verantwortung schnell geklärt, da das Bauteil wohl immer noch nicht angeschafft wurde und dies natürlich glasklar in der Verantwortung des neuen Präsidiums lag.</p>
<p>Schön, dass der Informations-Abend uns hier Aufklärung verschafft hat und wir nunmehr um die Existenz des Aggregates wissen  bzw. die Aktivierung in der nächsten Bilanz vorfinden werden. Noch schöner, dass wir ab 15. Februar über mehr Kompetenz im betriebswirtschaftlichen Bereich des Vereins verfügen und in Zukunft mit solchen Positionen etwas professioneller umgehen werden, zumindest kann man das anhand der Vita des Markus Kalusche erwarten, auch wenn dieser bisher &#8220;nur&#8221; in der zweiten Reihe gearbeitet hat. Sehr unlöblich übrigens, wie die BNN diesen Umstand dokumentiert &#8220;Während Kalusche auch in Aachener Kreisen als weitgehend unbeschriebenes Blatt gilt&#8230;.&#8221;, ein wenig mehr Sportsgeist hätte man da schon erwarten können oder hat man da nur oberflächlich recherchiert? Aachen-Fahrer unter den KSC-Fans wurden bereits auf dem Parkplatz auf diesen &#8220;Transfer&#8221; hin angesprochen und die in Bielefeld beheimatete <a href="http://www.nw-news.de/sport/lokalsport/sport_loehne/lokalsport_loehne/3343734_Markus_Kalusche_Finanzchef_beim_KSC.html?em_index_page=1">NEUE WESTFÄLISCHE</a> widmet der &#8220;Bilderbuch-Karriere&#8221; des Herrn Kalusche sogar einen eigenen Artikel.</p>
<p>So richtig spannend war dann die Bekanntgabe des neuen sportlichen Leiters Arnold Trentl auch nicht mehr, zumal bereits am Nachmittag die Meldung durchgesickert ist. Ob das nun aufgrund einer persönlichen Information an die Karlsruher Presse am Rande des Testspiels oder durch verfrüht versendete Pressemeldungen zustande kam, ist letztlich nicht von Bedeutung, sollte aber ins Aufgabenheft für die Zukunft übernommen werden, denn schließlich sollten die Mitglieder diese Information als Erste erhalten.</p>
<p>Auch wenn man diese Besetzung nun mit Vorbehalten betrachten kann, denn schließlich hat man &#8220;frisches Blut&#8221; erwartet. Das vorgetragene Konzept, dass nach Aussagen von A.Trentl und Vize-Präsident Arno Glesius in Belek zusammen mit Trainer M.Schupp erarbeitet wurde, in Zukunft noch mehr auf die eigenen Talente zu bauen, macht aber durchaus Sinn. Gerade wenn man den Nachmittag in der Kälte auf Platz 2 verbracht hat und sich ein eigenes Bild vom Leistungsstand unserer Nachwuchskicker gemacht hat, kann man diese Bestrebungen nachvollziehen. Sofern die interne Koordination zwischen den Trainern klappt und man klare Vorgaben erstellt, die Trainingsbedingungen nachhaltig verbessert und auch für eine einem Profiverein ebenbürtige Infrastruktur schaffen kann, könnte dies ein gängiges Konzept für eine gesicherte Zukunft darstellen und uns vielleicht auch mal wieder finanziell profitieren lassen, wenn uns ein Talent den Rücken kehrt, um sein Glück in der Ferne zu suchen.</p>
<p>Wie Präsident Paul Metzger betonte, ist aber auch dieser Teil des Konzepts stark abhängig von der finanziellen Situation des KSC bzw. von in der Zukunft zu generierenden Mehreinnahmen. Ähnlich wie in der Vereinsführung soll auch dieser Bereich zweigeteilt angegangen werden, indem man einerseits mit einem professionellen Vermarkter zusammen arbeiten will, den Nahbereich um Karlsruhe herum (50 Km Umkreis) andererseits  durch eigene Mitarbeiter (Julia Reuss) bzw. freie Mitarbeiter (Kerstin Müller) und  <a href="http://www.projektz.eu/">Claudius Zajac</a> bearbeiten möchte.</p>
<p>Die wesentliche Entscheidung, um dem KSC schnell Planungssicherheit zu verschaffen und damit einhergehend auch schnell liquide Mittel zur Realisierung von erarbeiteten Konzepten zu Verfügung zu stellen, steht nun unmittelbar bevor. Der außergerichtliche Vergleich mit Michael Kölmels MK-Medien MUSS nun endlich ausgearbeitet und vom Verwaltungsrat abgesegnet werden, die anstehenden Anwaltshonorare sollten gemäß der Wortmeldungen aus dem Auditorium dringend hinterfragt werden. Die Dringlichkeit dieses Sachverhaltes unterstrich auch die Wortmeldung von Prozessbeobachter Dr. Greschner, sowie weiteren Herren aus dem Freundeskreis des KSC bzw. dem Auditorium.<br />
Den meisten Applaus erntete allerdings Herr Siegfried Hauf, der sehr eindringlich an die &#8220;Heckenschützen&#8221; appellierte, dem Präsidium die für ihre Arbeit notwendige Zeit und Rückendeckung zu geben und die lästigen Störfeuer nun endlich zu unterlassen. Ob dieser Appell letztlich sein Ziel erreicht hat bleibt zweifelhaft, denn schon am 20.01.2010, also dem Tag nach der Veranstaltung, berichteten die Tageszeitungen der Region nur zaghaft von den Ereignissen des Abends. Man zog es vor die Reaktion von Demir Hotic auf die Einigung mit A.Trentl in den Vordergrund zu stellen, selbstredend ohne ein Wort darüber zu verlieren, dass Herr Hotic für sein übersteigertes Geltungsbewusstsein in Kaiserslautern bereits mehrfach für Schlagzeilen ähnlicher Machart gesorgt hat und es zudem dazu auch eindeutige Stellungnahmen des Präsidiums <a href="http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=862#more-862">siehe Gastkommentar von Florian Töbe</a> gegeben hat.<br />
Eigentlich konnte man diese Reaktion aber bereits erahnen, wenn man in die betroffenen Gesichter der Pressevertreter geschaut hat, die es im Übrigen vorgezogen haben, sich mit den in verschiedenen Web-Foren agitierenden Kritikern zu solidarisieren und am Informations-Abend mit keiner einzigen Frage die Verantwortlichen des KSC zu belangen. Der geneigte Leser dieser Zeilen möge sich bitte seinen Teil dazu denken!</p>
<p>Egal, wie nun dieses Fazit ausfällt, der Abend sollte auch den Kritikern klar gemacht haben, dass es Herrn Metzger sehr wohl bewusst ist, nicht immer richtig und glücklich gehandelt zu haben, er aber mit sehr viel Engagement die Herausforderung angenommen hat, um sich den vielfältigen Aufgaben anzunehmen. Der Verein wird und soll sich wandeln. Hin zu mehr Transparenz für die Mitglieder, mehr Mitspracherecht für die Gremien, mehr Dienst am Kunden, jenseits alter Seilschaften und deren Klüngel.</p>
<p>Ach und eines noch&#8230;<br />
Es wäre wünschenswert, wenn der Verwaltungsrat zu den Ereignissen der letzten Woche Stellung bezogen hätte und sich mal ausnahmsweise öffentlich zu den Entscheidungen bekennen würde. Mittlerweile hat es den Anschein, dass der Verwaltungsratsvorsitzende Peter Mayer nur noch dann seine Auftritte plant, wenn sich die Möglichkeit ergibt dem jeweiligen Entscheidungsträger ordentlich in die Suppe zu spucken. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?feed=rss2&amp;p=872</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Personalien (und Räuberpistolen) &#8211; Gastbeitrag</title>
		<link>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=862</link>
		<comments>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=862#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 16:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>raumgewinn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intern]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um den Verein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=862</guid>
		<description><![CDATA[Von Florian (Raumgewinn), Blog C3
Rolf-Dieter Hauer ist verärgert als ich ihn am Dienstag vormittag in seinem Büro erreiche. Die BNN meldeten am Morgen den angeblichen Handschlagvertrag zwischen Paul Metzger und Demir Hotic, der nach deren Informationen den Posten des Sportdirektors im Wildpark beansprucht und bereits einen Anwalt in der Angelegenheit beuftragt hat. Die Sachlage scheint [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Florian (Raumgewinn), </em><a href="http://blogc3.blogspot.com/" target="_blank"><em>Blog C3</em></a></p>
<p>Rolf-Dieter Hauer ist verärgert als ich ihn am Dienstag vormittag in seinem Büro erreiche. Die BNN meldeten am Morgen den angeblichen Handschlagvertrag zwischen Paul Metzger und Demir Hotic, der nach deren Informationen den Posten des Sportdirektors im Wildpark beansprucht und bereits einen Anwalt in der Angelegenheit beuftragt hat. Die Sachlage scheint erneut eindeutig zu sein und ist der derzeit übliche Sturm der Entrüstung in den einschlägigen Internetforen bereits in vollem Gange. Einmal mehr steht der umstrittene KSC-Präsident im Verdacht, in einer sensiblen Personalentscheidung die nötige Sorgfalt und Diskretion vermissen zu lassen, erneut steht die KSC-Führung äußerst unglücklich in der Öffentlichkeit da.</p>
<p><span id="more-862"></span></p>
<p>Es werde derzeit „viel dummes Zeug“ geschrieben, kommentiert Hauer das „Verwirrspiel“ (BNN) um diese Personalie. Aber was ist war denn nun los? „Gerald Porsch, ein Unternehmensberater aus Kaiserslautern, machte dem KSC vor etwa 3 Wochen Angebot über die Vermittlung eines Hauptsponsors für zwei Jahre gegen die marktübliche Provision, verbunden mit der Bedingung, den derzeit arbeitslosen Ex-Profi Demir Hotic als Sportdirektor einzustellen“, so Hauer. Das konkrete Angebot? Bemerkenswerte sieben (!) Millionen Euro bei einer Laufzeit von zwei Jahren wolle die Firma Gazprom dem KSC zur Verfügung stellen – viel Geld für den klammen Zweitligisten. Trotz der zweifelhaften Verknüpfung zweier Geschäftsvorgänge Grund genug für das skeptische Präsidium, mit Porsch und Hotic zunächst einmal das Gespräch zu suchen.</p>
<p>So trafen sich KSC-Präsident Paul Metzger und Vize Arno Glesius in einem Ettlinger Hotel mit dem Duo aus der Pfalz, tauschte sich aus, sprach über Mögliches, wägte dieses und jenes ab, zeigte sich angesichts der im Raum stehenden Summe weiter gesprächsbereit und gab sich mit Sicherheit auch zum Abschied die Hand. Dazu Arno Glesius: „Bedingung war klipp und klar eine schriftliche Zusage des Hauptsponsors in Verbindung mit einer Bankbürgschaft. Erst der Vertrag mit dem Hauptsponsor, dann erst Gespräche über einen Vertrag mit Hotic.“ Doch der sah sich bereits in Amt und Würden. Der Vizepräsident betont, dass sich Hotic per schriftlicher Bewerbung in das normale Bewerbungsverfahren einreihen sollte. Die Bewerbung kam, dazu ein Angebot über einen Vermarktungsvertrag mit Porsch &#8211; doch eine Bankbürgschaft liegt dem Präsidium bis heute nicht vor, ein Geschäfts- oder gar Arbeitsverhältnis mit dem Verein schon gar nicht. Enttäuscht von dieser Entwicklung suchten die potentiellen Geschäftspartner die Öffentlichkeit.</p>
<p>„Derzeit läuft das Bewerbungsverfahren wie geplant, wir werden in diesen Tagen mit den vier in der Auswahl verbliebenen Bewerbern Gespräche führen und in Kürze einen Sportdirektor präsentieren“ so Glesius. Einen Vertragsabschluss per Handschlag schließt er kategorisch aus, da „wir hier über eine Führungskraft sprechen, deren Arbeitsplatzbeschreibung, Kompetenzen und Bezüge genauestens festgelegt werden müssen, auch und gerade in enger Abstimmung mit denen des kommenden Kaufmännischen Leiters.“ Glesius fährt am Sonntag mit der Mannschaft ins Trainingslager nach Belek, zu den Wechselgerüchten um Dripic und Miller bestätigt er lose Anfragen. Er verweist auf die üblichen Vorgänge in der Transferperiode und betont, dass bei konkreten Angeboten in Absprache mit Trainer Markus Schupp durchaus Vereinswechsel in der Winterpause möglich seien.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?feed=rss2&amp;p=862</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bitte Spielregeln beachten!</title>
		<link>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=854</link>
		<comments>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=854#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 14:06:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlev M. Gronau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=854</guid>
		<description><![CDATA[Nicht nur auf dem Fußballplatz gibt es Spielregeln, die beachtet werden müssen, da sonst der Spielleiter eingreifen muss. In der virtuellen Welt gab es mal eine Spielregel, die sich &#8220;Nettikette&#8221; nannte, gut funktionierte aber wohl nicht allen neuen Mitspielern hinlänglich bekannt gemacht wurde, als sie sich ins Web begeben haben. Somit ist es auch für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nicht nur auf dem Fußballplatz gibt es Spielregeln, die beachtet werden müssen, da sonst der Spielleiter eingreifen muss. In der virtuellen Welt gab es mal eine Spielregel, die sich &#8220;Nettikette&#8221; nannte, gut funktionierte aber wohl nicht allen neuen Mitspielern hinlänglich bekannt gemacht wurde, als sie sich ins Web begeben haben. Somit ist es auch für uns immer wieder erforderlich auf die Einhaltung der Regeln zu verweisen. Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, die Bitten der Hausherren einzuhalten, leider aber werden die einfachsten Dinge wie Kommentare nur mit dem eigenen vollständigen Namen abzugeben nicht eingehalten, sodass wir uns immer wieder gezwungen sehen zu editieren.<br />
Am 28.12.2009 erreichte uns die nachstehende Forderung per Mail:</p>
<p><span id="more-854"></span></p>
<blockquote><p>Urheberrechtsverletzung in ihrem Forum<br />
Bitte um Veröffentlichung meines Beitrages, den ich soeben in transfermarkt.de ins Netz gestellt habe:<br />
 &#8220;Also Leute, da stehen mir Mund und Ohren offen:<br />
 habe ich doch beim surfen entdeckt dass ein gewisser</p>
<p>MARKUS GÖTZ</p>
<p>meinen Post# 1659 vom 26.11.09 haargenau 1:1 abgeschrieben/kopiert hat und unter http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=732&#038;cpage=2#comment-523<br />
ins Netz gestellt hat.</p>
<p>Sehr geehrter Herr Markus Götz, </p>
<p>ich weiss, Sie müssen hier mitlesen, sind evtl. in diesem Forum aktiv. Wenn wir nicht ernsthaft Ärger miteinander bekommen wollen, möchte ich Sie hiermit auffordern, es zukünftig zu unterlassen, meine Beiträge zu verwenden bzw. diese unter Ihrem Nickname und Account in andere Foren zu posten. </p>
<p>Meine Beiträge/Postings unterliegen allsamt dem Urheberrecht und sind somit urheberrechtlich geschützt.</p>
<p>Rechtlich zulässig und nichts einzuwenden ist, wenn Sie meine Beiträge zitieren (z.B. Ich zitiere User &#8220;Nereter&#8221; aus dem transfermarkt.de-Forum wie folgt:&#8230;..).</p>
<p>Wie Sie sicherlich schon festgestellt haben, bin ich nicht ganz ungeübt in der Erstellung von Texten. Gerade deshalb muss ich mich (leider) immer wieder in beruflicher Hinsicht mit dem Schutz des Urheberrechtes im Internet beschäftigen und mich rechtlich mit &#8220;Trittbrettfahrern&#8221; auseinandersetzen.<br />
An die User von www.gegen-gerade-jetzt.de: Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von dem, bei Ihnen angemeldeten, User Markus Götz und sämtlichen Inhalten seiner Beiträge und Postings.<br />
Herr Götz, ich fordere Sie hiermit auf, Stellung zu nehmen und den Sachverhalt richtig zu stellen.<br />
Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Name und Anschrift sind Transfermarkt.de bekannt</p></blockquote>
<p></strong></p>
<p>Wir wollen gerne auch weiterhin eine Plattform für sachlich geführte Diskussionen bieten, haben aber auch den Anspruch, dass wir bei der vermeintlichen Wahrheit bleiben möchten und nicht eine &#8220;Gerüchteküche&#8221; sein wollen. Wir wollen Informationen und Meinungen aus erster Hand und nicht beliebig von Dritten kopierte Meinungen als eigenes Statement verpackt wissen und wir wollen verflixt nochmal wissen mit wem wir diskutieren.</p>
<p><strong>Aus diesem Grund wird die Kommentarfunktion ab <del datetime="2009-12-30T09:39:33+00:00">Januar 2010</del><strong> sofort zwar weiterhin zur Verfügung stehen, allerdings ist aber dann für ALLE Teilnehmer eine Regristrierung mit anschließender Freischaltung zwingend notwendig.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?feed=rss2&amp;p=854</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Supporters-Newsletter zum Jahreswechsel</title>
		<link>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=851</link>
		<comments>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=851#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 16:14:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlev M. Gronau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rund um den Verein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=851</guid>
		<description><![CDATA[Da ihn wohl nicht alle Supporters per Mail bekommen und er uns gerade aus der Seele spricht, hier der Newsletter in ganzer Länge.

Hallo SUPPORTERS,
Undurchsichtige Machtkämpfe, öffentlich ausgetragene Diskussionen und Querelen &#8211; keine Frage &#8211; unser KSC ist in schwerem Gewässer unterwegs. Eigentlich sollte man den neuen Kapitänen auf der Brücke erst etwas Zeit geben, damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Da ihn wohl nicht alle Supporters per Mail bekommen und er uns gerade aus der Seele spricht, hier der Newsletter in ganzer Länge.</strong></p>
<p><strong></p>
<blockquote><p>Hallo SUPPORTERS,</p>
<p>Undurchsichtige Machtkämpfe, öffentlich ausgetragene Diskussionen und Querelen &#8211; keine Frage &#8211; unser KSC ist in schwerem Gewässer unterwegs. Eigentlich sollte man den neuen Kapitänen auf der Brücke erst etwas Zeit geben, damit sie ihre Arbeit aufnehmen und den Verein wie versprochen voranbringen können. Aber es sieht so aus, als wollten manche dem neuen &#8211; legitim gewählten &#8211; Präsidium diese Zeit nicht geben.<br />
<span id="more-851"></span></p>
<p>Seit vielen Jahren engagieren wir uns auf vielen Ebenen in unserem Verein, dabei hatten wir nie persönliche oder gar finanzielle Interessen &#8211; es geht uns einzig um die Zukunft unseres Vereins &#8211; die Zukunft des KSC.Wir werden alles tun, um zu verhindern, dass der KSC ein normaler, austauschbarer Verein des sogenannten „modernen Fußballs“ wird &#8211; unser Verein darf nicht zu einem beliebigen Wirtschaftsunternehmen wie so manch anderer Verein werden. Natürlich haben wir dabei die Realitäten im Blick &#8211; es ist uns klar, dass wir nicht auf einer Insel der Fußball-Seligen leben.</p>
<p>Wir wollen und können von anderen Vereinen lernen, aber Eigenständigkeit und Unabhängigkeit müssen immer oberstes Ziel bleiben. Wir wollen, dass unser Verein seine eigenen Stärken in den Vordergrund stellt. Diese Stärken sind seine Bodenhaftung, seine Verwurzelung in der Stadt und in der Region, seine eigenständige Jugendarbeit, seine Nähe zu seinen treuen Fans &#8211; egal ob diese auf der Gegengerade oder auf der Haupttribüne, im Familienblock oder in den Logen ihre Heimat haben. Seine wahre Stärke bezieht der KSC einzig und allein aus seinen Mitgliedern, seinen Fans und seinen Freunden. Der KSC ist im besten Sinne der Verein seiner Mitglieder.</p>
<p>Diesem Ideal haben wir Supporters uns verschrieben, dafür arbeiten wir seit Jahren hart und offen. Wir fühlen uns immer nur unseren Idealen verpflichtet, unsere Loyalität gilt allein dem Verein KSC, niemals jedoch Personen oder Gruppierungen.<br />
Die letzten Wochen haben nun gezeigt, dass es in und um unseren Verein Meinungsunterschiede und Grabenkämpfe gibt, die auf Dauer nur eines bewirken werden &#8211; sie werden unserem KSC schaden.</p>
<p>In genauer Kenntnis der Vergangenheit und der Gründe, die zu der derzeitigen Situation geführt haben, haben wir uns stark gemacht für einen Neuanfang und die dazu absolut unvermeidlichen Veränderungen. Zu lange war unser Verein ein Spielball von Interessen und Eitelkeiten, die oftmals lediglich rein persönlicher Natur waren. Ein klares Signal, dies nicht weiter zu akzeptieren, haben die Mitglieder bei den Wahlen in diesem Herbst gesetzt. Von daher hat das demokratisch gewählte Präsidium unser Vertrauen und unsere volle Unterstützung. Wir verurteilen aufs Schärfste jeden Versuch in der Öffentlichkeit, dieses demokratisch einwandfrei gewählte Präsidium zu diskreditieren!</p>
<p>Erschreckend finden wir, dass inzwischen auch vor persönlichen Verunglimpfungen und Beleidigungen ehrenamtlich für unseren Verein engagierter Menschen nicht mehr Halt gemacht wird. Dass dabei auch vorsätzlich Lügen und Halbwahrheiten verbreitet werden ist, für uns nicht hinnehmbar! Dabei spielt eine überschaubare Clique von Journalisten aus der Region eine unrühmliche und allzu durchsichtige Rolle.</p>
<p>Wir vermissen zurzeit aber auch in und um unseren Verein das wesentliche Element des Sports &#8211; den Teamgeist! Wir warnen alle Beteiligten eindringlich vor Alleingängen, Aktionismus, Verschwörungstheorien sowie persönlichen Angriffen! Hart in der Sache &#8211; fair in der Form &#8211; so wollen WIR die Auseinandersetzungen um den richtigen Weg unseres Vereins führen. Wir Supporters sind bereit, die in uns gesetzten Erwartungen und Hoffnungen zu akzeptieren und werden uns wie gewohnt einbringen und mitarbeiten.</p>
<p>In den nächsten Tagen werden wir weitere Gespräche mit allen wichtigen Entscheidern in den Gremien, der Mannschaft und der sportlichen Leitung führen. Unser KSC ist uns zu wichtig, um ihn im Sumpf persönlicher Eitelkeiten, Unzulänglichkeiten und Sandkastenkonflikten zerbrechen zu lassen.</p>
<p>Das Ziel all unser Bemühungen kann nur lauten: Gemeinsam anpacken und den Verein auf einen guten Weg  zu bringen! Dazu müssen alle, denen der KSC am Herzen liegt, beitragen.</p>
<p>Wir erwarten von daher von allen einen fairen Umgang miteinander, offene Worte und das Lösen von Problemen und den Abbau von Spannungen innerhalb des Vereins, nicht in der Öffentlichkeit oder gar in der Presse. Denn nur gemeinsam werden wir unseren Verein auf den richtigen Kurs bringen.</p>
<p>Fair, offen und ohne Hintergedanken. Nur so kommen wir voran. Wir Supporters, wir Fans, werden unseren Teil dazu beitragen. Auf uns ist Verlass. Wie immer. Wir sind immer da. Für unseren KSC.</p>
<p>Wir laden alle ein, mit uns zu reden, zu diskutieren, und wo nötig auch zu streiten. Wir werden im neuen Jahr zu einer Podiumsdiskussion einladen. Ort und Zeitpunkt geben wir noch bekannt.</p>
<p>Der Supporters-Vorstand</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?feed=rss2&amp;p=851</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Selbst an Weihnachten kommt der KSC nicht zur Ruhe!&#8221;</title>
		<link>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=839</link>
		<comments>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=839#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 22:32:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlev M. Gronau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritische Stimmen]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um den Verein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=839</guid>
		<description><![CDATA[Als ich dieses Schlusswort eines Berichts des SWR vernommen hatte, war mir klar,was uns in den nächsten Tagen erwarten wird. Wie bitte soll der Verein zur Ruhe kommen, wenn man nicht mal mehr die Weihnachtszeit respektiert und den Verantwortlichen der gewählten Gremien ihre sicherlich verdiente Ruhe gönnt?

Mal abgesehen von der Tatsache, dass man in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als ich dieses Schlusswort eines Berichts des SWR vernommen hatte, war mir klar,was uns in den nächsten Tagen erwarten wird. Wie bitte soll der Verein zur Ruhe kommen, wenn man nicht mal mehr die Weihnachtszeit respektiert und den Verantwortlichen der gewählten Gremien ihre sicherlich verdiente Ruhe gönnt?</strong><br />
<span id="more-839"></span><br />
Mal abgesehen von der Tatsache, dass man in den eigenen &#8220;4 Wänden&#8221; des Wildparks nicht unbedingt damit rechnen kann, derartig bespitzelt zu werden, sehe ich es natürlich auch nicht als sonderlich geschickt an, den Austausch von Abmahnungsentwürfen öffentlich vorzunehmen. Meinem persönliches Empfinden nach, das ich u.a. durch Studium der Pressekonferenzen bei eyep.tv und Röser-Presse, sowie persönlichen Gesprächen mit Herrn Metzger gewonnen habe, sehe ich die Maßnahme der Abmahnung übrigens als durchaus gerechtfertigt an. Herr Schupp hat sich mehrfach gegen das Präsidium bzw. dessen Arbeit ausgesprochen und den Eindruck erweckt, dass er nicht wirklich im Bild ist, wer als Arbeitgeber auf dem Deckblatt seines Vertrages genannt ist. Man hätte fast schon den Eindruck gewinnen können, dass Rolf Dohmen dort als Arbeitgeber in Erscheinung tritt. Wie dem auch sei, es bewahrheitet sich nun mit aller Klarheit, dass man auf die Mahner hätte hören sollen, die sich kritisch gegenüber einer Trainer-Einstellung vor den Präsidiumswahlen geäußert haben und eine Übergangslösung bis zur Neubesetzung des Präsidiums forderten.</p>
<p>Dass dieser Fauxpas nun im Mittelpunkt der Diskussionen steht, kann allerdings nicht nur an den Sachverhalten liegen, sondern hält auch davon ab die Beurlaubung von Herrn Dohmen kritisch zu hinterfragen. Die Gründe dafür sind per dato noch nicht an die Öffentlichkeit gelangt und die Vermutung liegt nahe, dass man darüber Stillschweigen vereinbart hat, obwohl es für Jedermann absolut nachvollziehbare Gründe dafür gibt. Spricht das eigentlich für eine Schreckensherrschaft der Metzokratie, wie sie der KURIER aktuell formuliert hat? Verständlich, dass der &#8220;Stadtschreiber&#8221; sich dort auch despektierlich über den &#8220;Provinzling&#8221; auslässt, wenn man seine Brandrede für das Raase-&#8221;Regime&#8221; (um bei seiner Wortwahl zu bleiben) währende der Mitgliederversammlung 2008 noch in den Ohren hat und Zweifel an seiner überparteilichen Gesinnung hegt.<br />
Unverständlich aber, dass der gesamte anhängige Verlag in das verrotzte Horn bläst und nun bewusst Unwahrheiten in Umlauf bringt bzw. den Zusammenhang verdrehen. Auf Kosten von verdienten Mitgliedern des Vereins schlägt man um sich, ohne Rücksicht auf Verluste!</p>
<p>Zitat BNN:</p>
<p><strong><br />
<blockquote>Unterdessen hat nach Horst Wild auch Ulrich Lange Konsequenzen auf die Situation beim KSC gezogen. Er werde den Vorsitz im Vereinsrat zum 26. Januar abgeben</p></blockquote>
<p></strong></p>
<p>Zitat von Vereinsrat Dieter Gläser aus dem ka-fans-Talk:</p>
<p><strong><br />
<blockquote>Steht also jetzt in der BNN, dass Uli Lange wegen der Situation um den KSC zurücktritt?<br />
Tja, falsch. Genau das ist nicht wahr und schon gar nicht aus diesem Grund.<br />
Er hat in einer sehr persönlichen Erklärung im Vereinsrat gesagt, warum er etwas kürzer treten muss und wird. Und er hatte Angst, dass man in der entsprechenden Presse genau das daraus macht, was jetzt geschieht. Hier wird ein absolut ehrenwerter Mensch und großer KSC &#8211; Mann instrumentalisiert und sein guter Namen in den Dreck gezogen. Manche schrecken inzwischen vor gar nichts mehr zurück.<br />
Sehr traurig das Ganze.<br />
Uli wird Vereinsrat bleiben und auch im Herbst wohl wieder kandidieren, wenn seine Gesundheit das zulässt. Die Führung im Gremium wird vielleicht im Januar wechseln &#8211; aber das wird dann dort entschieden. Sein Nachfolger könnte gut ein guter Freund von ihm werden &#8211; ein echter &#8220;Metzgerjünger&#8221;. Und so wie es aussieht auch ohne große Gegenstimmen.<br />
Schade, dass seine persönliche Bitte um Verschwiegenheit in dieser persönlichen Sache nicht geachtet wird.<br />
Ein sehr trauriger Tag für meinen Verein.</p></blockquote>
<p></strong></p>
<p>Das Verhalten der Karlsruher Monopol-Journalisten könnte letztlich zum Sargnagel werden, gegen eine Veränderung in unserem Verein, welche dieser bitter nötig hat, um nicht in nächster Zukunft das Schicksal von Vereinen wie Darmstadt 98 oder Waldhof Mannheim zu erleiden. Sofern die Journalisten auch noch einen Mitgliedsausweis des KSC in Händen haben, ist dieses Verhalten sogar vereinsschädigend.</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich mir als Verfasser dieser Zeilen, als Betreiber des Blogs, als KSC- und Supporters-Mitglied vor allem aber aus Liebe zum KSC mehr Miteinander und Respekt, wenn es darum geht den blau-weißen Pulsschlag am Leben zu erhalten. Im Süden, Osten und Norden Badens gibt es &#8220;Feindpotential&#8221; genug und dennoch sollte man sich stets vor Augen halten, dass es &#8220;nur&#8221; um Fußball geht.</p>
<p><strong>Besinnliche Weihnachten und ein hoffentlich erfolgreiches Jahr 2010!</strong></p>
<p>PS: Kommentare bitte an info@gegen-gerade-jetzt.de!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?feed=rss2&amp;p=839</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Und täglich grüßt das Murmeltier</title>
		<link>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=806</link>
		<comments>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=806#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 22:56:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Detlev M. Gronau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kritische Stimmen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?p=806</guid>
		<description><![CDATA[Bill Murray in seiner Paraderolle als egozentrischer &#8220;Wetterfrosch&#8221;, der in Punxsutawney (oder war es doch Karlsruhe?) vom  alljährlichen &#8220;Groundhog Day&#8221; berichten soll und in einer zeitlichen Endlosschleife landet, erinnert mich zunehmend an meine tägliche Wahrnehmung der Medien in Sachen KSC.
In gewisser Weise habe ich durchaus Verständnis, denn einerseits hat unser neuer Präsident nicht gerade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bill Murray in seiner Paraderolle als egozentrischer &#8220;Wetterfrosch&#8221;, der in Punxsutawney (oder war es doch Karlsruhe?) vom  alljährlichen &#8220;Groundhog Day&#8221; berichten soll und in einer zeitlichen Endlosschleife landet, erinnert mich zunehmend an meine tägliche Wahrnehmung der Medien in Sachen KSC.<br />
In gewisser Weise habe ich durchaus Verständnis, denn einerseits hat unser neuer Präsident nicht gerade &#8220;gemauert&#8221; und damit so manche Angriffsfläche geboten, die von der sensationsgeilen Medienlandschaft unserer Zeit natürlich dankend angenommen werden, da sich andererseits solche &#8220;Bad News&#8221; schlicht und ergreifend gut verkaufen lassen.</strong><br />
<span id="more-806"></span></p>
<p>Warum man nun aber überhaupt keinen eigenen Ehrgeiz mehr entwickelt, um den Gegebenheiten auf den Grund zu gehen und die vorliegenden Fakten schlichtweg ignoriert bzw. verdreht, kann ich nicht mehr nachvollziehen! </p>
<p>Es wird zwar mit dauernder Wiederholung nicht besser, aber mit jedem &#8220;Groundhog Day&#8221; glauben es ein paar Leute mehr!</p>
<p>Stellvertretend für diese Gedanken steht der nachfolgende Leserbrief von Sebastian Silió, der gestern von ihm an die zuschauerredaktion@dsf.de gesendet wurde, da dieser Beitrag in Hattrick  die Krönung der Bodenlosigkeit der bisher veröffentlichten Beiträge zu unserem Verein darstellt.</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>Ihr Hattrick Beitrag zum Spiel KSC vs. TUS Koblenz vom 27.11.2009 geht sowohl vor, als auch nach dem eigentlichen Spielbericht ausführlich auf aktuelle Ereignisse beim KSC ein.</p>
<p>Hier sind Ihren Redakteuren jedoch einige Fehler unterlaufen:</p>
<p>- Der Spieler Serhat Akin wurde vom KSC verpflichtet, weil der Trainer der KSC II Mannschaft das Präsidium auf dessen Potential hinwies und um eine Anbindung bat. Herr Akin war nebenbei bemerkt jahrelang in der KSC Jugend aktiv. Seine Verpflichtung kostet den KSC zunächst nichts, da Sponsoren sein Grundgehalt übernehmen.<br />
Herr Dohmen war in den Vertragsprozess eingebunden, und auch Herr Schupp wusste um die anstehende Verpflichtung.<br />
Gleiches gilt für alle Vereinsmitglieder und die Karlsruher Journalisten, da die Verpflichtung bereits Wochen zuvor auf der Mitgliederversammlung zur Neuwahl der Vizepräsidenten angekündigt wurde.</p>
<p>- Es ist richtig, dass Herr Schupp zusammen mit Herrn Dohmen ein Finanzierungsmodell für einen Co-Trainer eingebracht haben. Dies ist aber ausdrücklich an die Personen Schupp und Dohmen gebunden.<br />
Daher ist zumindest nachzuvollziehen, dass das Präsidium des KSC hier noch Abklärungsbedarf sieht. Man stelle sich solch ein Konstrukt in einem anderen Bundesligaverein vor.</p>
<p>- Herr Metzger ist zwar tatsächlich noch Oberbürgermeister in Bretten, wird aber nicht mehr kandidieren und macht deshalb auch keinen Wahlkampf. (Das Erreichen der Altersgrenze war mit ein Grund, weshalb er sich für das ehrenamtliche Präsidentenamt beim KSC beworben hat und vor knapp zwei Monaten mit großer Mehrheit im ersten Wahlgang gewählt wurde)  Fazit: Ihr Versuch investigativen Journalismus zu betreiben, kann, gutwillig betrachtet, als &#8220;bemüht aber ungenügend&#8221; bewertet werden, so das man Ihnen raten möchte, doch bitte bei reiner Sportberichterstattung zu bleiben.<br />
Es fällt aber nicht schwer, ihn auch als &#8220;bewusst böswillig&#8221; zu bezeichnen, da offenkundig und plump UN- und Halbwahrheiten dargestellt werden.<br />
Einem unvoreingenommenen, aber auch nur etwas informierten Zuschauer stellt sich nun die Frage nach dem Warum und der bezweckten Absicht des DSF in dieser Sache.</p>
<p>In der Hoffnung einen kleinen Beitrag zur Qualitätssicherung beim DSF geleistet zu haben, verbleibe ich mit freundlichem Gruß<br />
 Sebastian Silió</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gegen-gerade-jetzt.de/?feed=rss2&amp;p=806</wfw:commentRss>
		<slash:comments>57</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
