Archive for August, 2009

Interview mit Paul Metzger

Sonntag, August 30th, 2009

Am 18.08.2009 führte der SportMix ein Interview mit dem Brettener Oberbürgermeister Paul Metzger, das uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde.

Es ist Bewegung in die Präsidentenfrage beim KSC gekommen. Die Ankündigung von Rolf Kahn, für das Amt beim badischen Traditionsverein im Herbst 2009 zu kandidieren, hat so manchen Beobachter der Szene auf den Plan gerufen. Nicht zuletzt die kritischen Vorhaltungen von Titan-Vater-Kahn gegen das Management und den Trainerstab des Absteigers sorgen im Umfeld des Wildpark für Gesprächsstoff.

Nun ist die Rede einer Kampfkandidatur gegen den Amtsinhaber Hubert H. Raase und auch der Name Paul Metzger wird in diesem Zusammenhang in den Ring geworfen. Gibt es nun einen Dreikampf um die Macht im Wildpark?
Der Dribbler machte sich auf nach Brettheim und besuchte den Oberbürgermeister.

Dribbler: In einer großen, sehr bunten Zeitung war zu lesen, dass der ehemalige Oberbürgermeister von Bretten prominente Konkurrenz für seine Kandidatur um das Präsidentenamt beim KSC in Person von Rolf Kahn erhalten hat.

OB Paul Metzger: (lacht) ja! Noch ist es nicht soweit, mit dem Ex-OB! Aber es ist richtig, dass ich nach über 24 Jahren meinen Platz im Brettener Rathaus räumen werde, und im Januar nicht mehr für das Amt des Oberbürgermeisters kandidiere.

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„Ich weiß schon, was ich will, welchen Fußball ich sehen möchte.“

Dienstag, August 25th, 2009

Folgend eine Analyse des gestrigen Spieltags von Florian aka “Raumgewinn”, der mit seinem sehr lesenswerten KSC-Blog “Blog C3” eigentlich bei jedem KSC-Fan in den Bookmarks stehen sollte

Es liegt in dieser Aussage wahrscheinlich eben jener Unterschied begründet, den Markus Kauczinskis Arbeit zu der Ede Beckers ausmacht – die sich zuletzt eher in dem Satz „Ich weiß schon, wen ich Fußball spielen sehen möchte“ zusammenfassen lässt. Wer diese Woche die Trainingseinheiten nach der längst überfälligen Entlassung des „treuen“ aber erfolglosen Cheftrainers beobachtet hat, dürfte während des Spiels gegen die Münchner Löwen das eine oder andere Déjà-vu-Erlebnis gehabt haben.

Immer wieder ließ Kauczinski in den letzten Tagen das Verschieben mit und gegen den Ball, das Annehmen und direkte Weiterspielen, die langen Bälle in die Spitze üben. Immer wieder schaltete er sich direkt in die Übungsformen ein und stoppte diese, sobald die Konzentration bei dem einen oder anderen Akteur nachließ. Glasklare Ansagen, konstruktive und vor allem zeitnahe Kritik und immer wieder der Hinweis auf bessere Lösungsmöglichkeiten für die gerade vorliegende Spielsituation mit direktem Bezug zum erwarteten Spiel der Münchner kamen bis hinter den Zaun des Trainingsplatzes an, und somit wohl auch in die Köpfe der Spieler. Bis in das Abschlusstraining hinein testete Kauczinski verschiedene personelle Varianten in Mittelfeld und Abwehr, sodass sich kein Spieler ob des sicheren Platzes in der Startelf mit dem Kopf anderen Dingen zuwenden konnte.

Konzentration, Antizipation, Schnelligkeit und sauberes Spiel forderte der „Interimstrainer“ wiederholt von seinen Spielern ein, und deutlicher als durch das Gegentor konnte es gestern seinen Schützlingen wohl nicht vor Augen geführt werden, wohin es führt, fehlt nur einer dieser Parameter im eigenen Spiel. Mit dem schlampigen Ballverlust von Stindl, dem verspäteten und halbherzigen Einrücken von Demirtas sowie dem wiederholt lustlosen Stören von Dripic wird sich die Mannschaft heute in der Nachbetrachtung sicher noch einmal auseinandersetzen müssen. Beherzigten sie aber die genannten Tugenden, schien auf einmal eine Mannschaft auf dem Platz zu stehen, die erstmals seit langem eine kollektive Idee vom systematischen Erreichen des Torerfolgs hatte und in der die einzelnen Akteure sich ihrer individuellen Aufgaben bewusst waren.

Inwiefern dieses neue Auftreten der Mannschaft nun tatsächlich auf die Arbeit von Kauczinski zurückgeführt werden kann, und/oder welchen Anteil die „Befreiung“ vom in der Mannschaft zuletzt ungeliebten Ex-Trainer für das gezeigte Engagement hatte, bleibt vorerst offen. Fakt ist jedenfalls, dass die Umstellungen gegriffen haben, der Systemwechsel auf 4-4-2 das Offensivspiel für den Gegner wesentlich unberechenbarer machte und es dem KSC im Spiel gegen den Ball gelang, die Räume effektiv zu verengen. Und auch neben dem Platz konnte Kauczinski durch schlichte aber klare Aussagen, die eher die eigenen Stärken als die des Gegners unterstrichen und kaum für die Mannschaft als Alibi taugten, überzeugen.

Ganz im Gegensatz zu seinem Vorgesetzten Rolf Dohmen. Der mittlerweile physisch vom Kampf um seinen Job immer deutlicher gezeichnete Manager sorgte bereits vor dem Spiel für Irritation, als er erneut und wider aller Erkenntnisse der letzten Wochen in „mangelnder Geschlossenheit“ den hauptursächlichen Grund für den sportlichen Niedergang der letzten Monate ausmachte. Zur Halbzeitpause verlor er dann kurzfristig die Fassung ob des erstaunlich gut vorbereiten Sky-Reporters, der die auf der Hand liegende Frage formulierte, warum Christian Timm in den letzten zwei Jahren nicht einmal als Sturmspitze eingesetzt wurde.

Dass Dohmen nun mit dem Anforderungsprofil „Er muss sich mit dem KSC identifizieren, Strukturen akzeptieren und darf nicht gleich neue Spieler fordern“ auf Trainersuche geht, zeigt mehr als deutlich, dass es in der sportlichen Leitung mit einer selbstkritischen Aufarbeitung der letzten Monate nicht weit her ist. Hier wird nicht nach einem kreativen Kopf gesucht, dessen tägliche Arbeit auf dem Trainingsplatz unter Umständen auch personelle und strukturelle Konsequenzen nach sich ziehen würde, sondern nach einem Sachzwangverwalter, der sich in die bestehenden Verhältnisse möglichst geräuschlos einzufügen bereit ist. Und sein Gesichtsausdruck eines beim Wassereisklauen erwischten Schulbubs auf die Frage, ob Petrik Sander ein Thema für den KSC sei, dürfte dem einen oder anderen KSC-Fan in Schrecken versetzt haben.

Das Rücktrittsangebot Dohmens, sollte es denn, wie „exclusiv“ im sky-Interview gestern verkündet, tatsächlich vor sechs Wochen vom Präsidium abgelehnt worden sein, stellt in diesem Zusammenhang eine weitere, fahrlässig vergebene Chance auf einen tatsächlichen Neuanfang dar. Zu hoffen bleibt derzeit nur, dass es tatsächlich durch eine Terminverschiebung zu einer satzungsgemäßen Mitgliederversammlung noch im September kommt, bei der zunächst die Verhältnisse im Verein geklärt werden könnten, bevor hier eine am Ende ihrer Möglichkeiten angekommene Vereinsführung noch Verträge unterzeichnet und damit Weichen für eine Zukunft stellt, die bald auf einem Abstellgleis endet.

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Ede  just   left  the  building …

Mittwoch, August 19th, 2009

Nun ist es also amtlich, die Ära Becker-KSC ist zu Ende. Wenn ich auch selbst, seit weit über einem Jahr die Ablösung des Gespanns Becker/Dohmen/Raase fordere, so muss ich doch eingestehen, dass mich diese – nun wohl endgültige – Tatsache emotional etwas hin-und-her reisst.

Ohne Zweifel hat Ede die letzten 20 Monate mehr als genug unverzeihliche Fehler gemacht. Sei es in der Grundausrichtung, der Aufstellung oder den Wechseln und und und …
Trotzdem möchte ich nun nicht die Augen verschließen vor den Leistungen und auch dem Fußball der zeitweise zur Zeit seiner Trainerschaft gespielt wurde.

Irgendwann ging dies verloren und so ist es heute einfach, Gedanken zu spinnen wie “Danke für nix! – In der zweiten Liga übernommen und dorthin zurück geführt” – Bullshit!

Jetzt ist dies egal – ebenso wie die Tatsache, dass ich mir zuerst die Entlassung eines anderen gewünscht hätte … verbunden mit einem WIRKLICHEN Neuanfang – aber dafür lässt sich ja weiterhin noch kämpfen …

Trotzdem möchte ich “Danke Ede, war (lange)  ’ne geile Zeit (aber Du hättest früher selbst das Handtuch werfen sollen)” sagen.

Tschöööö und viel Glück für die Zukunft

und solange die Sterne noch stehen …

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KSC entlässt Ede Becker

Mittwoch, August 19th, 2009

KSC entlässt Ede Becker – 2. Liga – kicker online

Es war zu erwarten, aber ehrlich gesagt hätte ich mir gewünscht, dass diese Entscheidung erst nach dem 12.10.2009 getroffen wird.

Danke Ede, wir hatten tolle Zeiten miteinander, aber leider bist Du am Ende über Deine eigene Sturheit gestürzt!

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, was da plötzlich für ein Berg “schmutzige Wäsche” in die Redaktionen gerät. Beispiel gefällig?

KSC zieht Notbremse – KA-News.de

Er habe zu defensiv agierenden lassen, den Spielern so die Freude am Fußball genommen. Immer wieder habe er die Bitten der Akteure, doch offensiver spielen zu dürfen, angehört – aber nie umgesetzt. Zum Verhängnis wurde Becker auch seine große Stärke. Der “Gute Ede” wurde ausgenutzt.

Beispiel gefällig? Im Abstiegsjahr schaffte es der inzwischen nach Basel ausgeliehene Brasilianer Antonio da Silva rund ein halbes Dutzend Mal zum Training zu spät, leicht alkoholisiert oder gar nicht zu erscheinen. Becker verpasste ihm in Absprache mit Manager Dohmen zwar Strafen von über 50.000 Euro, doch zu einem Rauswurf des Exzentrikers konnte er sich nicht durchringen. Und das, obwohl die Mannschaft das intern von Becker gefordert haben soll.

Ergänzend möchte ich an dieser Stelle noch die BNN zitieren, die heute Ralf Becker zitiert:

Dessen ebenfalls beurlaubter Assistent Ralf Becker sprach gestern Abend gegenüber den Badischen Neuesten Nachrichten offen über einen Verdacht: Seiner Ansicht nach seien Spieler „benutzt worden,um irgendwelche Dinge zu entscheiden“: „Ede und ich waren als Schuldige ausgemacht.“
Es habe ihn „umgehauen“ von der Beurlaubung zu erfahren. Nun würdenandere wie bisher weiter machen, als
sei nichts gewesen.

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Auf, Ihr Helden! » Edmund Becker ist gescheitert – und sollte gehen

Montag, August 17th, 2009

Auf, Ihr Helden! » Edmund Becker ist gescheitert – und sollte gehen.

Eine Empfehlung für die Lesefaulen unter uns:

Klickt auf das erste Bild und lasst die 7 Bilder einfach mal wirken!

Wer dann noch Fragen hat, findet die Antworten sicher im Kommentar.

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Beckers Countdown als KSC-Trainer läuft – Pforzheimer Zeitung

Sonntag, August 16th, 2009

Beckers Countdown als KSC-Trainer läuft

KARLSRUHE. Zwei Spiele, ein Punkt nur, 1:3 Tore – der Karlsruher SC hat den befürchteten Fehlstart in die Zweite Liga hingelegt. „Anspruch und Wirklichkeit liegen bei uns im Moment weit auseinander“, gab Marco Engelhardt nach der 0:2-Niederlage in Paderborn zu. Denn als Gast des dritten Aufsteigers agierte der Bundesligaabsteiger im Grunde genommen so, als ob er sich nicht schmutzig machen wollte.

Beckers Countdown als KSC-Trainer läuft – Pforzheimer Zeitung.

Ein wenig merkwürdig ist allerdings die Tatsache, dass ein und derselbe Journalist im aktuellen “Der Sonntag” einen absolut “zahnlosen” Artikel veröffentlicht hat.

Die BNN von morgen (17.08.09) bietet hingegen schon etwas mehr Zündstoff! Man darf gespannt sein….

Profis müssen bei Dohmen antreten

mehr in der Ausgabe oder im ePaper…

Die Fußballprofis des Zweitligisten Karlsruher SC müssen zum Rapport: Manager Rolf Dohmen (Foto) erwartet den Mannschaftsrat und will Antworten auf die vielen Fragen, die die Leistung der Spieler beim mit 0:2 verlorenen Auswärtsspiel beim Aufsteiger SC Paderborn nicht nur bei ihm hinterlassen hatte. Dohmen hatte nach dem Schlusspfiff unter anderem geäußert, dass so nicht einmal in der Kreisklasse etwas zu holen sei. Rechtsverteidiger Michael Mutzel, Co-Kapitän und Mitglied des Mannschaftsrats, wehrt sich: „Nicht immer sind nur die Spieler Schuld”.

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Dohmen zum Fehlstart und Rolf Kahn – eyeP.tv

Freitag, August 14th, 2009

Dohmen zum Fehlstart und Rolf Kahn – eyeP.tv.

Draufklicken, anschauen, zuhören…..

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Rolf Kahn will KSC-Präsident werden

Freitag, August 14th, 2009

Rolf Kahn will KSC-Präsident werden- kicker online.

Der Kurier hat es als Erster gemeldet, Kicker und Bild haben nachgezogen und  weitere Kandidaten für das Präsidenten-Amt ins Spiel gebracht. Der Wahlkampf hat nun wohl begonnen!

Wir werden versuchen in den nächsten Wochen den ein oder anderen O-Ton dazu einzufangen.

Der Vollständigkeit halber noch ein Umfrageergebnis von ka-news.de:

ka-news-umfrage

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KSC-Trainer Becker: “Paderborn wird kein Selbstläufer” – Nachrichten für Karlsruhe

Donnerstag, August 13th, 2009

KSC-Trainer Becker: “Paderborn wird kein Selbstläufer” – Nachrichten für Karlsruhe.

Hmmm!? Mehr möchte ich dazu nicht sagen!;-) Man denke sich seinen Teil dazu….

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1. Mitglieder Magazin der Supporters Karlsruhe

Dienstag, August 11th, 2009

1. Mitglieder Magazin der Supporters KarlsruheEinige werden es schon kennen, manchem wird es neu sein:
Das 1. Mitglieder Magazin der Supporters Karlsruhe.

Nun auch hier zum Download [PDF, ~2,3 MB].

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